Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Ankündigung: Anarchietage in Winterthur

Anarchietage-Winterthur
08.-10.02.13 | 8400 Winterthur, Schweiz – Alte Kaserne, Technikumstrasse 8

Vom 8. – 10. Februar 2013 finden wiedermal die „Anarchietage“ in Winterthur (Schweiz) statt. Schon zum achten Mal organisiert die Libertäre Aktion Winterthur (LAW) nun schon die „Anarchietage“, ein freies Diskussionswochenende mit Vorträgen, Filmen und Konzert. Diese Mal steht der Themenkomplex „Migration – Grenzen – Rassismus“ im Zentrum der Veranstaltung. So wird es beispielsweise am Samstag (09.Februar) eine Video-Reportage und Vortrag von den VideoaktivistInnen des Kollektiv Teleimmagini über die Flucht tausender TunesierInnen nach Europa geben. Das genaue Programm findet ihr hier

Die Libertäre Aktion Winterthur (LAW) ist eine Schweizer Gruppe von AnarchokommunistInnen, die sich 2004 gründete und seitdem besonders aktiv in der Organisierung von Theorieveranstaltungen und Treffen ist. Das Schwarze Kleeblatt veröffentlichte in der Nov/Dez Ausgabe eine Selbstdarstellung der Gruppe.

Infoveranstaltung: „Arbeitsschutz ist Wissen und Solidarität!“

ArbeitsschutzKröte
Freitag 30.11.2012 | 19 Uhr | Info | FAU Lokal (Lottumstr. 11)

Die Sektion Bau und Technik der FAU-Berlin hat für morgen eine Veranstaltung organsiert, die in die Grundlagen des Arbeitsschutzes einführen soll. Dazu wird zum einen ein Unfallbetroffener aus seinen Erfahrungen mit den Behörden berichten. Zum andern wird der Autor von „Knecht zweier Herren“ erklären, warum es für LeiharbeiterInnen einen Arbeitsschutz zweiter Klasse gibt und ein Stahlwerker zeigen, warum die Prämienpraxis bei Unfallfreiheit problematisch ist. Außerdem stellt die Sektion Bau und Technik noch ihre brandneue Arbeitsschutzfibel vor, die es gratis zum mit nach Hause nehmen gibt.

Podiumsdiskussion: „Niemand ist vergessen!“

niv-banner
Dienstag 20.11.2012 | 19 Uhr | Podiumsdiskussion | Galiläakirche, Rigaer Str. 9

Am 21. November 2012 jährt sich die Ermordung des Berliner Hausbesetzers und Antifaschisten Silvio Meier zum 20. Mal. Anlässlich dieses Datums findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „In welcher Form den Opfern rechter Gewalt gedenken?“ statt. Hier wird unter andern auch die Initiative „Niemand ist vergessen!“ aus ihren Erfahrungen mit ihrer Erinnerungsarbeit zum Gedenken an Dieter Eich, der im Mai 2000 von Neonazis ermordet wurde, berichten.

Die Veranstaltung reiht sich ein in eine Reihe von Aktionen zum Gedenken Silvio Meiers:

Silvio-Meier-Mahnwache: Mittwoch 21. November | 17 Uhr | U-Bhf. Samariter Str.
Silvio-Meier-Demo: Samstag 24. Nov. | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Str.

Infoveranstaltung: „On vit ici ! On bosse ici ! On reste ici !“ – Zur Situation der Illegalisierten in Frankreich

sans-papiers
Freitag 12.10.2012 | 20 Uhr | FAU-Lokal

In Frankreich leben mehrere Hunderttausend Menschen ohne legale
Aufenthaltsgenehmigung.
Die meisten von ihnen leben im Geheimen, am Rande der Gesellschaft,
einige andere aber auch in Streiks oder Massendemonstrationen in größt
möglicher Öffentlichkeit.
Die Veranstaltung soll eine Einführung in die Lebenssituation der
sogenannten Sans Papiers geben und stellt die Probleme des Alltags
aber auch der Kämpfe in der Vergangenheit dar.

FAU-Lokal: Lottumstraße 11 (U2 Rosa-Luxemburg-Platz/U8 Rosenthaler-Platz)

Wir bleiben alle!

wba2012
Samstag 22.09.2012 | Wir bleiben alle Demo | U-Eberswalderstr.

Wer es am Samstag nicht nach Hoyerswerda schafft, ist recht herzlich dazu eingeladen an der „Wir bleiben alle“ Demo teilzunehmen. Dieses mal geht es wieder durch Mitte und Prenzlauer Berg. Startpunkt ist um 16.00 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Den Aufruf könnt ihr hier nachlesen, alle weiten Infos findet ihr auf der Seite von W.B.A.

Wir blei­ben alle! – Mit­ten­drin statt außen vor.
Ge­mein­sam gegen So­zi­al­ab­bau, Ver­drän­gung und den Aus­ver­kauf der Stadt! – Für selbst­be­stimm­te, selbst­ver­wal­te­te, so­li­da­ri­sche und un­kom­mer­zi­el­le Räume!

Ber­lin ist kalt ge­wor­den. An die Stel­le so­zia­ler und kul­tu­rel­ler Frei­räu­me ist die Ver­wer­tung der Stadt ge­tre­ten. Fehl­kal­ku­lier­te Groß- und Pres­ti­ge­pro­jek­te, Be­bau­ungs­kam­pa­gnen für Mau­er­park und Tem­pel­ho­fer Feld, die Ent­schei­dung für mil­li­ar­den­schwe­re Ban­ken­ret­tungs­schir­me, Räu­mung von Haus­pro­jek­ten mit Po­li­zei­groß­auf­ge­bo­ten und Par­ty­bür­ger­meis­ter mit grü­nen Schnap­pi­kro­ko­di­len im Ge­sicht, für all dies scheint genug Platz in der „krea­ti­ven“ Me­tro­po­le. Doch an die Stel­le des­sen was frü­her an­er­kann­tes Grund­be­dürf­nis war, tritt heute das „Pro­dukt“ und was sich nicht rech­net oder aus­rei­chend zahlt fliegt aus der „Kos­ten-Leis­tungs-Rech­nung“ des Ber­li­ner Se­nats, dem Er­fül­lungs­ge­hil­fen neo­li­be­ra­ler Po­li­tik. (mehr…)

Aufruf: Keine Ruhe für Hoyerswerda!

Demo hoyerswerda 09/2012
Samstag 22.09.2012 | Demo | Bahnhofsvorplatz Hoyerswerda

Diesen Samstag findet unter dem Motto „Keine Ruhe für Hoyerswerda – Gegen rassistische Zustände“ eine Demo zum Gedenken an die Progrome von vor 20 Jahren statt. Wir Posten an dieser Stelle noch einmal den Aufruf zur Demo und hoffen auf zahlreiches Erscheinen am Wochenende!

„Keine Ruhe für Hoyerswerda!
Gegen rassistische Zustände!

„Wir haben in der Welt Millionen von potentiellen Asylbewerbern und mit denen können wir so, wie wir es gegenwärtig machen, nicht fertig werden.“ (Edmund Stoiber, CSU im ARD Brennpunkt, September 1991)

Im September 1991 griffen Neonazis unter Mithilfe und Applaus vieler Bürger_innen zwei Wohnheime von Vertragsarbeiter_innen und Asylsuchenden im ostsächsischen Hoyerswerda an. Mehrere hundert Menschen belagerten die Unterkünfte fünf Tage lang, bis schließlich alle Heimbewohner_innen aus der Stadt gebracht wurden. Nationale und internationale Medien berichteten über die Geschehnisse. Die „Evakuierung“ aller Bewohner_innen der Heime wurde nicht nur in Hoyerswerda selbst von vielen als „Erfolg“ gewertet. Die Angriffe bildeten damit den Startschuss für eine jahrelang anhaltende Welle der rassistischen Gewalt im wiedervereinigten Deutschland, die neben hunderten Verletzten zahlreiche Todesopfer forderte.
Anlässlich des zwanzigsten Jahrentages gründete sich im Jahr 2011 die Initiative Pogrom91, um sich für eine kritische Aufarbeitung der Pogrome einzusetzen. Auch 20 Jahre nach dem rassistischen Pogrom schienen nur die Wenigsten in Hoyerswerda bereit zu sein, sich offensiv mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Auf kritische Berichterstattung und Interventionen reagiert die Stadtpolitik seit jeher vor allem mit medialer Hetze und Geschichtsverdrehung. Ihren Höhepunkt fand diese Art der „Vergangenheitsbewältigung“ während eines Besuches ehemaliger Vertragsarbeiter_innen und Asylsuchender im vergangenen Herbst. Bei der Besichtigung eines der damaligen Wohnheime kam es wiederholt zu rassistischen Pöbeleien und schließlich zu einem Übergriff durch Nazis und Anwohner_innen, obwohl der amtierende Bürgermeister Stefan Skora auf Anfrage im Vorfeld keine Bedenken hinsichtlich eines Besuches geäußert hatte. Im Nachgang wurde dieser Angriff von lokalen Medien und dem Oberbürgermeister wahlweise verharmlost oder gänzlich in Frage gestellt. (mehr…)

ASJ Tresen in der Lunte

asj_tresen

Samstag 15.09.2012 | ASJ Tresen | Lunte (Weisestraße 53)
Heute ist es wieder soweit. Der monatliche Tresen der ASJ Berlin findet wieder statt. Diesmal leider ohne Programm, dafür aber mit veganem Sushi und (wie immer) mit kühlen Getränken! Beginn ist um 19:00 Uhr in der Weisestraße 53 (U-Boddinstraße).
P.s. Allen, die noch Lust haben feiern zu gehen, empfehlen wir wärmstens nach dem Tresen noch mit zu unseren FreundInnen von der Vosifa in die K9 zu kommen. Dort ist heute Soliparty fürs „Open Air For Open Minds“ 2013.

Antifa-Demo gegen Arnulf Priem.

Demo-14.9.12

14.09.2012 | 18:30 Uhr | U-Bhf Turmstraße

Der 64-jährige Arnulf Priem war einer der zentralen Akteure und Aufbauhelfer neofaschistischer Strukturen in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik. Er ist Gründer und Unterstützer zahlreicher Kameradschaften, Neonazi-Parteien und diverser rechtsterroristischer Gruppen. Vor diesem Zusammenhang hat er in den vergangenen 40 Jahren zahlreiche Neonazis ideologisch geschult. Mittels völkisch-rassistischer Propaganda suchte er Kontakt, vor allem zu Jugendlichen, um diese in seinen Bann eines faschistischen Reiches zu ziehen. Nicht wenige seiner Zöglinge erlangten später traurige Berühmtheit. So galt er als politischer Ziehvater der Mörder von Dieter Eich, welcher im Jahr 2000 von vier Neonazis in Berlin-Pankow getötet wurde. Auch den Polizisten-Mörder Kay Diesner unterwies er regelmäßig in seiner damaligen Wohnung in Berlin-Wedding.

Zahlreiche illegale Aktionen, der Handel mit Militaria-Bedarf und die „Erziehung“ des militanten rechten Nachwuchses, machten ihm in bei Ost-Neonazis zur populären Führungsfigur und stärkten seinen Kontakte ins neonazistische Terror-Milieu. So unterstützte er beispielsweise Anfang der 1990er Jahre die Pogrome in Hoyerswerda und Rostock und erhoffte sich dadurch eine neue „deutsche Revolution“. An der Vorbereitung und Durchführung der rassistischen Angriffe in Rostock war er aktiv beteiligt, das Pogrom 1991 in Hoyerswerda bezeichnete er gar als „Selbstreinigungsprozess des deutschen Volkes“.

Die Vorliebe für rechte Hetze und die Bedrohung von Menschen ist bis heute geblieben. Nach einer Zeit der relativen Passivität trat Priem 2011 als Redner auf einer Neonazidemonstration in Hamm (NRW) auf. Im Juni dieses Jahres bedrohte er einen Nachbarn, in seinem Haus in der Siemensstraße in Moabit, mit einer Schusswaffe. Für uns Grund genug, ihn aus der Anonymität zu reißen!

Angesichts des 20. Jahrestages der Pogrome von Rostock und der Debatte um den Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) erachten wir es als wichtig, den Wegbereitern des rechten Terrors unseren Protest entgegen zu setzen. Wir rufen darum für den 14. September 2012 zur antifaschistischen Demonstration in Moabit auf. Wir stellen die Demonstration in den Rahmen der Kampagnen „Niemand ist vergessen!“ und „Rassismus tötet!“, die das Gedenken an Dieter Eich und die Opfer der Pogrome der 90er wach halten wollen.

Kein Kiez für Nazis!
Arnulf Priem? Halt’s Maul!

Im Anschluss an die Demo:
14.09.2012 | Soli-Tresen | 20:00 Uhr | Schererstraße 8

Rassismus tötet! 20 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen

Am 25.8. nährt sich der 20 Jahrestag der rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. Nichts von dem was passiert ist, ist vergessen!
Kommt mit nach Rostock tragt diese Botschaft in die Öffentlichkeit!

Alle Infos unter:

http://lichtenhagen.blogsport.de/
http://rassismus-toetet.de/

Hinweis: Liberations Weeks 2012

Hier ein Hinweis auf die von der NEA, AINO und der Bunten Kuh veranstalteten Liberation Week. Die Veranstaltungen und Aktionen sind nur zu empfehlen.

Vor 67 Jahren, am 21. und 22. April 1945 befreite die Roten Armee die Bezirke Hohenschönhausen und Weißensee von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Der mörderische Feldzug der Nationalsozialisten hatten bis zu diesem Zeitpunkt Millionen das Leben gekostet. Die Einnahme der Berliner Außenbezirke bildete damals einen der ersten Schritte im Kampf um die „Reichshauptstadt Berlin“ das Zentrum der politischen Macht des 3.Reiches und somit die Beendigung des blutigen Mordens der Nazis. Dies gilt es zu feiern!

Mehr Infos unter: „www.liberationweeks.de.vu“

Jung und Billig

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Jung und Billig – Eine Kampagne stellt sich vor
Am 16.12 ist offizieller Kampagnenstart der Jung und Billig Kampagne. An dieser Stelle wollen wir der Kampagne nochmal Platz geben sich vorzustellen. Der folgende Artikel ist auch in der neuen Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts zu finden.

Jung und Billig?!
Gegen Ausbeutung im Minijob

Am 16.12.2011 ist offizieller Kampagnenstart der Jung und Billig Kampagne in Berlin. Wer wir sind, was wir mit der Kampagne erreichen wollen und was ihr machen könnt, um daran teilzuhaben, wollen wir hier für euch klären.

MinijobberInnen begegnen uns in letzter Zeit immer häufiger im Alltag. Sie sind die Menschen, die uns im Gruselkabinett erschrecken, uns in Gaststätten bedienen und unseren Einkauf über das Warenband laufen lassen. In allen Betrieben, in denen man relativ flexibel mit seinen Angestellten umgehen kann, werden MinijobberInnen immer beliebter, um Vollzeitangestellte zu ersetzen und Sozialabgaben niedrig zu halten. Die Angestellten müssen nicht nur in ihrer Arbeitszeit flexibel bleiben, sondern auch immer mehr hinnehmen, dass ihr/e ChefIn auch relativ flexibel mit ihren Rechten rumspielt.
Hier liegt die große Gemeinsamkeit bei allen Minijobs. Der Grad, in dem vorallem jungendliche MinijobberInnen für ihre Unerfahrenheit ausgenutzt werden, wird allgemein unterschätzt.
Und um genau das zu ändern, haben wir die Jung und Billig Kampagne ins Leben gerufen.

Wer steht hinter dem Projekt
Die Kampagne wird in erster Linie von einer Arbeitsgruppe der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin getragen. Die ASJ ist eine Jugendgruppe, deren Kernidee die Selbstverwaltung aller Menschen in all ihren Lebensbereichen ist. Teil dieser Selbstverwaltung ist es, dass wir unsere Probleme im Alltag angehen müssen. Und zwar mit den Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, wie wir selbst. Eine besondere Rolle spielt dabei für uns, gemeinsam unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern. Und so lag der Gedanke auch nicht fern, uns als MinijobberInnen innerhalb der ASJ zusammen zu finden, um uns darüber auszutauschen, wie wir konkrete Verbesserungen in unseren jeweiligen Betrieben durchsetzen können.
Die Idee zur Jung und Billig Kampagne kam uns vorallem durch eine befreundete Gruppe in Schweden, die ein ähnliches Projekt gestartet hatte und viele Leute dazu inspirierte, sich gegen ihre Chefs zu wehren. Außerdem stehen wir als ASJ der Basisgewerkschaft FAU nahe, deren Arbeitskämpfe wir immer wieder unterstützen und auf deren Erfahrungen wir immer zurückgreifen können.
Die erste Arbeit begann vor etwas mehr als einem Jahr. Es dauerte eine Weile, Vorgehensweisen zu überlegen, uns ins Arbeitsrecht einzulesen und außerdem wechselte die personelle Zusammensetzung der Arbeitsgruppe des Öfteren. Sicherlich können wir nicht davon ausgehen, dass die Arbeit jemals komplett abgeschlossen ist, doch die Kampange hat immer mehr an Form gewonnen und ist nun soweit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wohin es gehen soll, entscheidet ihr
Was die Kampagne will und wo sie hinführt hängt in erster Linie damit zusammen, was ihr als MinijobberInnen für Forderungen stellt. Wir von der Kampagne wollen uns nicht aufspielen und euch alles Vorgeben, was ihr wie zu ändern habt. Das können wir auch gar nicht, da jeder Mensch, jede Belegschaft und jeder Betrieb anders ist. Was wir euch aber bieten können ist, euch Hilfestellung beim kennenlernen eurer Rechte zu geben. Wir können euch Tipps geben wie ihr eure Forderungen umsetzten könnt und vor allem werden wir euch unterstützen, wenn ihr und eure KollegInnen einen offenen Konflikt mit dem/r ChefIn austragen wollt.
Wir haben also die nötigen Strukturen, um euch zu helfen selbstbewusst für eure Interessen einzutreten. Wirklich beleben könnt nur ihr sie.
Der erste Schritt, den ihr machen könnt um aktiv zu werden, ist praktisch schon getan: sich zu informieren. Die folgenden Schritte können euch in viele Richtungen führen. Ob ihr euch dazu entscheidet, durch einzelne Aktionen den Alltag angenehmer zu gestalten, oder ihr dafür sorgen wollt, dass es auf eurer Arbeit eine nachhaltige Organisation für Minijobbende gibt. Sicher ist, dass die Jung und Billig Kampagne euch gerne bei jedem Schritt unterstützt, den ihr macht, um gegen Ausbeutung im Minijob vorzugehen.

Die Kampagne findet ihr unter: Minijob.cc

Oder auf Facebook

Kundgebungen gegen Lohndumping und Outsourcing in Berlin-Neukölln!

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18.11.2011 | Kundgebung | 14.00 Uhr am Maybachufer Ecke Pannierstraße
Der folgende Artikel über den morgigen Aktionstag ist von der Internetseite der FAU übernommen

Am Rande der letzten Kundgebung machte einer der Geschäftsführer des Spielautomatenherstellers Bally Wulff noch ein mündliches Gesprächsangebot. Wir hofften hinsichtlich der Änderungskündigungen zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Statt die erwartete Einladung auszusprechen, versucht die Geschäftsführung nun juristisch gegen die FAU Berlin vorzugehen. Trotz dieser Konfrontation wird sich die FAU Berlin weiterhin mit gewerkschaftlichen Aktionen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen einsetzen und ruft zum bundesweiten Aktionstag am Fr, 18.11. auf. Gleichzeitig betonen wir, dass wir auch weiterhin gesprächsbereit sind.

Juni 2012 soll die Abteilung Siebdruck des Spielautomatenherstellers Bally Wulff Entertainment GmbH (Maybachufer 48-51) geschlossen werden. Den verbleibenden Siebdruckern der Abteilung wurden bereits im September 2011 Änderungskündigungen für eine neue Tätigkeit im Unternehmen ausgehändigt. Das Weiterbeschäftigungsangebot beinhaltet unannehmbare Verschlechterungen in Sachen Bezahlung, Arbeitszeit und Urlaubsanspruch. (mehr…)

Tanz den Durruti 11-11-11!

tanzdendurruti11.11
11.11.11 | Soliparty | Schreina 47
Und wieder eine der legendären Partys der FAU Berlin, und wie immer zugunsten ihrer gewerkschaftlichen Arbeit. Solidarität lässt sich tanzen. Für die musikalische Kulisse sorgen die DJs Jeunesse Rouilleé (Surf, Disco, House), Trashtante (All Time Favourites) und Speiche (Ex-Eimer) sowie Muella MC (live).
Einlass um 22.00 Uhr in der Schreinerstraße 47, nähe U-Bhf. Samariterstraße (U5)

Arbeiten ohne Chef

14.10.2011 | Film und Diskussion | FAU Lokal
Es ist mal wieder soweit. Diesen Monat veranstaltet die ASJ Berlin wieder einen Abend im FAU Lokal. Thema dieses mal: Selbstverwaltet arbeiten, ohne Vorgesetzte – wie kann das erreicht werden, wie kann es organisiert sein und was bringt das überhaupt?
Diese Fragen und noch mehr wollen wir zusammen mit euch klären. Als Einstieg soll eine Reportage dienen, welche argentinische Arbeiter zeigt, die ihre Fabriken besetzt haben und nun ohne Chef weiter produzieren. Wenn ihr also am Thema interessiert seid kommt vorbei.
19.00 Uhr im FAU-Lokal, Lottumstraße 11 nähe Rosenthaler Platz und Rosa-Luxemburg Platz (U8, U2)

Friede, Freude, Eierkuchen

Gegen die Einheitsfeierlichkeiten und die NRW Tage! Zwichen dem 1. und 3.Oktober feiert sich Deutschland selbst. Deswegen hier nochmal das Mobivideo von der ASJ Bonn und der Aufruf.
Alle Infos und noch mehr gibt es bei der ASJ Bonn und dem Friede, Freude, Eierkuchen Bündnis.

Aufruf zur Beteiligung zu den Aktionstagen gegen die Einheitsfeierlichkeiten vom 1.-3.10.2011 in Bonn.

„Friede, Freude, Eierkuchen?“

„Freiheit, Einheit, Freude!“ ist das Motto, unter dem sich vom 1.-3.10.2011 die Nation Deutschland gemeinsam mit 500.000 erwarteten Besucher_innen beim Deutschlandfest abfeiern und selbst bestätigen möchte. Hierfür werden die komplette Innenstadt und weite Teile des ehemaligen Regierungsviertels in Bonn für drei Tage zur Ausnahmezone erklärt, in der lärmend und unverhohlen Nationalismus und Standortpolitik zelebriert werden können.
Neben einiger Widerlichkeiten, wie der sogenannten „Blaulichtmeile“, auf der sich die Polizei als Freund und Helfer zeigen wird, und der Selbstinszenierung der Bundeswehr (mit Kriegsgerät), soll der deutsche Freudentaumel am 3.10., dem „Tag der deutschen Wiedervereinigung“, in einer Festparade gipfeln, die unter dem Motto „Freue dich Deutschland“ steht. (mehr…)