Archiv der Kategorie 'Arbeitskampf'

Rückblick: Solidarität mit der Priama Dija am 22.04.10 + Solidaritätserklärung!

Genosse der ASJ beim Gespräch mit einem Vertreter des ukranischen Konsulats
Am Donnerstag, dem 22.4.10, versammelten sich 11 Mitglieder der ASJ Berlin vor der ukrainischen Botschaft, um ihre Solidarität mit der unabhängigen StudentInnen-Gewerkschaft “Prima Dija” kund zu tun. Die vor Ort wartende Polizei wies uns darauf hin, dass sich die Botschaft schon auf uns freue und ein Vertreter zu einem Gespräch mit uns bereit wäre. Nach dem wir uns mit unserem Transpi aufgestellt hatten und anfingen Flyer zu verteilen, wurden wir von der Botschaft aus abfotografiert.
Nach einigen verteilten Flyern klingelten wir nun bei der Botschaft, um ein Gespräch zu führen. Der Mitarbeiter der Botschaft fragte uns kurz nach dem Grund der Kundgebung und sagte, er würde unseren Flyer übersetzen und an das Innen- und Außenministerium weiterleiten. Auch der SUB wurde beiläufig erwähnt.
Nach dem kurzen Gespräch verschwand er wieder in der Botschaft.

Es wurden noch weiter Flyer verteilt und nach dem die Kundgebung beendet war, machten sich ein paar GenossInnen auf den Weg, um in den Gebäude der Humboldt Universität Flyer zu verteilen und Plakate zu kleben. Bereits am Vortag wurden Flyer und Plakate an der Technischen Universität verbreitet. Das selbe geschah auch ein Tag darauf an der Freien Universität.

Gruppenbild vor der Botschaft

Solierklärung:

Liebe Genossinnen und Genossen der Priama Dija,

mit großer Sorge betrachten wir die massiven Repressionen gegen euch.
Doch das harte Vorgehen des Staates zeigt uns nur, dass ihr gefährlich
für die herrschende Klasse seid. Es ist zwar leichter gesagt, als getan,
aber wir hoffen, dass ihr euch nicht unterkriegen lasst. Auch hier in
Berlin versuchen wir auf eure Situation aufmerksam zu machen.
In den drei großen Universitäten Berlins wurden bereits Flyer verteilt
und Plakate aufgehängt. Außerdem hielten wir am 22.4 eine Kundgebung
vor der ukrainischen Botschaft ab. Dort war ein Mitarbeiter der Botschaft
zu einem kurzen Gespräch bereit, bei dem er sagte, dass er unseren Flyer
übersetzen und an das Außen- & Innenministerium schicken würde.
Da das nicht unsere letzte Solidaritätsaktion gewesen sein wird, würden
wir sehr gerne über die neuesten Geschehnissen informiert werden.

Solidarität mit der Priama Dija! Bleibt stark!

Die anarchosyndikalistische Jugend Berlin

Aufruf der ASJ Berlin zu den FAU Aktionstagen

In Berlin artet ein Arbeitskampf zwischen dem Kino Babylon Mitte und der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) zu einem Gewerkschaftsverbot aus. Mit an der Seite der Geschäftsführung die angeblichen Arbeitnehmerfreunde ver.di, Linkspartei und SPD.

Dass SPD und Linke sich gerne als Retter der ArbeiterInnen darstellen, ist kein Geheimnis, besonders in Zeiten der Krise. Mit ihrer geheuchelten Gerechtigkeitsmasche, z.B. das laute Rufen nach Mindestlöhnen von 7,50€ bzw. 10€ versuchen sie WählerInnen auf ihre Seite zu ziehen. Zu viele Leute glauben an den Scheiß!
Deutsche Justiz stellt sich gegen Gewerkschaftsfreiheit!

Hätte man denn nicht schon im Babylon, einem vom rot-roten Senat (!) geförderten Kino, mit dem Mindestlohn anfangen können? Nein! – das ist ja keine Angelegenheit der Linkspartei. Auch die sozialdemokratische ver.di hielt es nicht für nötig, auf die Bedürfnisse der Belegschaft einzugehen.
Erst als diese, ignoriert und allein gelassen, sich an die Freie ArbeiterInnen Union Berlin (FAU Berlin) wandte und mit ihr gemeinsam für die Durchsetzung der Lohnforderungen kämpfte, schaltete sich ver.di auf Geheiß der Linkspartei in den Arbeitskampf ein und unterwanderte ihn. Was war der Grund? Gesunder Menschenverstand legt einem doch eigentlich nahe, seine Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, wenn man von anderen keine Hilfe bekommt. – Oder nicht!?
Allein das Aufsehen, das der Arbeitskampf erlangte, war der Grund, dass sich ver.di eingemischt hat.
Der Arbeitskampf hätte, wenn er nicht von ver.di und Linkspartei sabotiert worden wäre, den Menschen zeigen können, dass es möglich ist die Erfüllung seiner Bedürfnisse in die eigene Hand zu nehmen, ohne jemandem zu unterstehen. Doch ver.di „duldet keine gewerkschaftliche Konkurrenz“(Zitat ver.di-Funktionär Recklinghausen) und auch Landesbezirksvize Berlins, Andreas Köhn „steht zum Modell der Einheitsgewerkschaft“ . Geht es nach ihnen, soll man erst vor ihnen auf die Knie fallen und Loyalität beweisen, um ihnen dann schließlich die Entscheidung über die eigenen Angelegenheiten zu überlassen. Den Gipfel erreichte der Konflikt schließlich, als sich auch die Justiz (nicht überraschend) auf die Seite von Arbeitgeber, Partei-und Gewerkschaftsbonzen stellte und die FAU Berlin als (Basis-)Gewerkschaft de facto verbot.
Das ist ein skandalöser Einschnitt in die Rechte der Arbeiter! Lasst euch nichts vormachen! Wehrt euch gegen Sozialpartner, wie ver.di und Linkspartei! Sie schmücken sich mit leeren Forderungen! Seit auch ihr an eurem Arbeitsplatz von prekären Lohnverhältnissen betroffen? Dann setzt eure Forderungen selbst durch!
Vom 14.2. bis zum 21.2. gibt es eine Aktionswoche gegen das Gewerkschaftsverbot der FAU – Berlin.

Sonntag 14.2.: 18.00h Kundgebung vor dem Kino Babylon Mitte
Dienstag 16.2.: 10:30h Widerspruchsverafhren der FAU – Berlin beim Landesarbeitsgericht Berlin
Freitag 19.2.: Warm-up-Party der NEA im Subversiv(Ubhf Rosenthaler Platz U8)
Samstag 20.2.: 18.00h Demonstration der FAU vom Berlinalepalast am Portzdamer Platz bis zum Kino
Babylon Mitte
Sonntag 21.2.: After-Demo-Vokü von der NEA und FAU im Subversiv

weitere Informationen folgen…

Nehmt teil, startet eigene Aktionen, die ein Zeichen gegen die Klassenjustiz und für die Solidarität mit den Angestellten des Babylon und der FAU zeigen.

FAU Berlin Terminkalender

Die FAU Berlin, die stärkste im Babylon Mitte vertretene Arbeitnehmerorganisation, darf sich derzeit auf Betreiben der Babylongeschäftsführung nicht Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft nennen. Gegen dieses Verbot regt sich international Protest.
Derweil haben die Geschäftsführer Grossman und Hackel die Inhaftierung der FAU Berlin Sekretäre beantragt.
In Berlin kann man sich u.a. zu folgenden Terminen mit der FAU solidarisch zeigen:

Am So, 14. Feb, 18 Uhr
Kundgebung gegen das De-facto-Gewerkschaftsverbot vorm Kino Babylon mit Konzert von Teds‘n Grog, warmen Getränken und Speisen (U2 Rosa-Luxemburg-Platz)

Am Di, 16. Feb, 10.30 Uhr
Nächster Prozesstermin im Kampf für Gewerkschaftsfreiheit. Im Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg wird über die Frage verhandelt, ob es der FAU Berlin untersagt bleibt, einen Boykott gegen das Babylon Mitte zu verhängen. Im Saal 233 des Landesarbeitsgerichts, Magdeburger Platz 1, U1 Kurfürstenstrasse / U2, 3, 4 Nollendorfplatz

Am Sa, 20.Feb, 18 Uhr
Demo „Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!“ während der großen Berlinale-Abschlussgala: Vom Berlinale-Palast am Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz.

Solidaritätsaktion für die Belegschaft des Kino Babylon und die FAU Berlin vom 29.01.10

Videolink!:

In den frühen Morgenstunden des 29.01.2010 wurde von Mitgliedern der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ)
Berlin
im Zuge einer Solidaritäts- und Unterstützungsaktion ein Transparent mit
dem Spruch „Da hat’s der Chef nicht schwer – ver.di gelb – Babylon prekär“ gegenüber der ver.di-Zentrale
entrollt. (mehr…)

Solidaritätsaktion mit der Belegschaft des Kino Babylon und der FAU Berlin vom 29.01.10

In den frühen Morgenstunden des 29.01.2010 wurde von Mitgliedern der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ)
Berlin
im Zuge einer Solidaritäts- und Unterstützungsaktion ein Transparent mit
dem Spruch „Da hat’s der Chef nicht schwer – ver.di gelb – Babylon prekär“ gegenüber der ver.di-Zentrale
entrollt. (mehr…)

29./30. Januar: Internationale Protesttage gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit


Nachdem die Geschäftsführung des Kino Babylon Mitte bereits am 11. Dezember 2009 eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte, nach dieser sich die FAU-Berlin nicht länger als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf, wurde diese skandalöse Entscheidung nun am 5. Januar durch das Berliner Landgericht bestätigt. Die FAU-Berlin führt seit Juni 2009 gemeinsam mit der Belegschaft des Kinos einen Arbeitskampf.. Am 29. und 30. Januar 2010 wird zu internationalen Aktionstagen für die Gewerkschaftsfreiheit aufgerufen.

Der jetzige Vorstoß ist ein Novum in der bundesdeutschen Rechtssprechung, da er das Grundrecht auf Koalitions- und Gewerkschaftsfreiheit aushebelt.Der Klage ging eine Reihe von juristischen Angriffen auf die organisierte Belegschaft voraus. Ein Skandal ist außerdem, dass der nun bestätigte Beschluss per einstweiliger Verfügung erging und sich somit lediglich auf der Anhörung der Geschäftsführung begründete.

Für die Verteidigung der Rechte aller ArbeiterInnen rufen wir , wie auch die FAU und andere Gruppen(?) deswegen am 29. und 30. Januar zu internationalen, vielfältigen Aktionen auf. Es ist wichtig solchen Entwicklungen von Anfang an entschlossen entgegen zu treten und Solidarität sowohl mit den Beschäftigten des Kinos als auch mit der FAU Berlin zu zeigen. Organisiert Protest und beteiligt euch an den Aktionen in eurer Stadt.

Denn weiter gilt:
Mit der Belegschaft-Für die Belegschaft!
ASJ Berlin

Links

Informationen zum Arbeits-
kampf am Kino Babylon Mitte

Blog der Belegschaft
Chronologie
andere Infos
Artikel in der Direkten Aktion
07/08 2009:
Schluss mit den Babylöhnen
09/10 2009 Wie im falschen Film
11/12 2009: Showdown im Tarifduell
01/02 2010: Verboten kämpferisch!
01/02 2010 Berliner Provinzposse
Aufruf der
FAU-Berlin

Castellano: PDF
Deutsch: PDF
English: PDF
Français: PDF


(mehr…)

31.12.2009, 10Uhr: Solidaritätskundgebung zu den Inhaftierten Serbischen GenossInnen

Kundgebung 31.12.2009
Am 4. September nahm die serbische Polizei in einer groß angelegten Aktion insgesamt sechs Mitglieder oder Sympathisanten der «Anarhosindikalistička inicijativa» (ASI) in Belgrad fest.
Die ASI, als serbische Sektion der «Internationalen Arbeiter-Assoziation» (IAA), der Internationale der anarchosyndikalistischen Gewerkschaften, ist eine der wenigen offen agierenden libertären Organisationen in Serbien. Allen sechs Verhafteten wird auf Grund fadenscheiniger Konstrukte und fingierten Beweismitteln „internationaler Terrorismus“ vorgeworfen. Der serbische Staat versucht in einer dreisten Offensichtlichkeit mit dieser, an den Haaren herbei gezogenen Anklage, die libertäre ArbeiterInnenbewegung im Land zu zerschlagen und in der Öffentlichkeit zu kriminalisieren. Daher fordern wir: Freiheit für die Belgrade 6! Bekennt Solidarität mit der ASI! ASJ Berlin

Und Zum Download:
ASI-Flyer

Demonstration: FAU Berlin: Verboten Kämpferisch!

FAU Berlin: Verboten Kämpferisch!
Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!
Info-Veranstaltung Fr, 18.12. 19Uhr
Demo Sa, 19.12. 16 Uhr

Seit dem 11.12. darf die FAU Berlin sich per einstweiliger Verfügung nicht mehr Gewerkschaft nennen. Das bedeutet de facto ein Verbot dieser kleinen kämpferischen ArbeiterInnenorganisation.

Aufforderung zur Stellungnahme zur Inhaftierung serbischer GewerkschafterInnen an die Serbisch-Deutsche-Gesellschaft e.V.

Free the Belgrad6!

Vuk Karadzic-Gebrüder Grimm‘
Serbisch-Deutsche Gesellschaft e.V.
Pankstr. 10
13357 Berlin


Sehr geehrte Serbisch-Deutsche Gesellschaft,

wie sie vielleicht mitbekommen haben, wurden im September diesen Jahres in Belgrad sechs Menschen festgenommen, die meisten von ihnen Mitglieder basisdemokratischen
Gewerkschaft „Anarhosindikalistička inicijativa“ (ASI).

Unter dem Vorwurf des „Internationalen Terrorismus“ wurde am gleichen Abend eine 30-tägige Untersuchungshaft verhängt. Der Vorwand für die Festnahmen sind geringfügige Sachbeschädigungen am Gebäude der griechischen Botschaft in Belgrad. Ein an die Wand gesprühtes Graffiti, eine gesprungene Scheibe und ein Brandfleck an der Fassade, verursacht durch eine angezündete Benzinflasche, die am 25. August auf die leerstehende Botschaft geworfen wurde.
Zu dieser Aktion, die aus Solidarität mit dem damals seit 46 Tagen im Hungerstreik befindlichen griechischen Anarchisten Thodoros Iliopoulos stattfand, hat sich eine unbekannte Gruppe namens „Crni Ilija“ (Schwarze Sonne) bekannt. Thodoros saß seit der Revolte in Griechenland, die im Anschluß an den Mord am 15-jährigen Alexis im letzten Winter stattfand, in Haft. (mehr…)

Aufruf zur Solidarität mit den Inhaftierten Mitgliedern der serbische ASI-IAA von der ASJ Berlin

In Serbien wurden am 3. September 6 Aktivisten und Mitglieder der Basisgewerkschaft „Anarhosindikalistička inicijativa“ (ASI-IAA) des „Internationalen Terrorismus“ beschuldigt und sind bis zum heutigen Tag inhaftiert. Der Grund: geringfügiger Sachschaden an der griechischen Botschaft in Belgrad, zudem sich noch dazu die kladestine Gruppe Crni Ilija bekannt hat. Dass die ASI die einzige offizielle Organisation in Serbien ist, die sich zu einer herrschaftslosen Gesellschaft bekennt, scheint Grund genug zu sein um deren Mitglieder der Tat zu bezichtigen, sie zu kriminalisieren und sie zu inhaftieren. Auch wenn Serbien im Jahr 2004 die Todesstrafe abgeschafft hat, stehen Tadej Kurep, Ivan Vulović, Sanja Dojkić, Ratibor Trivunac und Nikola Mitrovic in einer Linie mit „Nicola“ Sacco und Bartolomeo Vanzetti und anderer, zahlreicher politischen Inhaftierten, die unsere Bewegung schwächen sollen.
Gerade auch für uns als Jugendliche heißt es jetzt, Solidarität zeigen!
Wir protestieren gegen die staatliche Repression der serbischen Gewerkschafter/innen
und fordern ihre sofortige Freilassung, sowie die Einstellung des Verfahrens!
Auf in einen neuen Morgen! Freiheit für die BelgradSix, Freiheit für Alle Gefangenen!

Wir, die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin, rufen zur Solidarisierung mit den inhaftierten AnarchosyndikalistInnen der serbischen ASI-IAA auf und der Beteiligung an einem Protestpicknick am 23.09.2009 vor der Serbischen Botschaft in Berlin

Weitere Infos und Solidaritätsveranstaltungen:
Bericht von der Soli Demo für die Serbischen GenossInnen: (FAS)

Solidaritätsseite zur Unterstützung unserer gefangenen GenossInnen (deutsch, spanisch, englisch):

Solidaritätsseite der ZSP:

Demonstration gegen die Inhaftierung von GewerkschafterInnen in Serbien:

Englische Version:

(mehr…)

Die Kundgebung ist vorbei, der Kampf geht weiter!

Kämpfen statt verzichten!

Am gestrigen Tage nahm die ASJ-Berlin an der Kundgebung des Mayday-Bündnisses am Rosa-Luxemburg-Platz teil.
Gerade für uns Jugendliche ist die kämpferische Haltung der Belegschaft im Kino Babylon ein Zeichen dafür,
dass Kämpfen und das Durchsetzen der eigenen Forderungen auch und gerade in Krisenzeiten unabdingbar und machbar sind.
Ob nun in der Bildungskrise, der Finanzkrise, der ökologischen Krise, ohne Kampf kann sich nichts verändern,
Wir wollen kämpfen, für eine Welt, in der gilt, jede/r nach seinem/ihren Können, jede/r nach seinen/ihren Bedürfnissen!
Kommt zur ASJ, kommt zur FAU, damit auch weiterhin gilt:
„Solidarisch kämpfen, statt individuell untergehen!“

Links zu Indymedia:
Kundgebung gegen Babylohn in der Kinobranche
Videokundgebung vor Kino Babylon
Blog der Belegschaft des Babylons

Ähnliche Artikel: Hausverbot für alle? Neuer Eklat im Babylon.

Do, 27.08.: Videokundgebung vorm Babylon

Am Donnerstag wird eine vom Mayday-Bündnis Berlin organisierte Videokundgebung vor dem Kino Babylon stattfinden um den Arbeitskampf der Belegschaft tatkräftig zu unterstützen und den Druck auf die Betreiber zu erhöhen.

Auch wir möchten dazu aufrufen, sich zahlenreich an der Kundgebung zu beteiligen und den Betreibern unseren Unmut über die prekären Arbeitsbedingungen wissen zu lassen.

20 Uhr vor dem Kino Babylon Mitte (U-Bahnhof Rosaluxemburg-Platz),
zur Unterstützung des Kampfes! Seid solidarisch! Kommt zahlreich! Sagt es weiter! Unterzeichnet auch die Solidaritätserklärung!

Hier soll noch der Aufruf des Mayday-Bündnisses wiedergegeben werden:
(mehr…)

Hausverbot für alle? Neuer Eklat im Babylon.

http://prekba.blogsport.de/images/kinorumungbabylonmitte.jpg
Sind FAU-Gewerkschafter schlimmer als Nazis? Babylon-Geschäftsführer lässt FAU-GewerkschafterInnen und SympathisantInnen aus Kino entfernen.
Timothy Grossman, Geschäftsführer des Kinos Babylon Mitte, lässt keine Gelegenheit aus, sich die Blöße zu geben. Am Mittwoch, den 29. Juli 2009, waren ca. 20 FAU-GewerkschafterInnen und Mitglieder der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) einer öffentlichen Einladung des Italienischen Kulturinstituts zu einer Gratis-Filmpremiere gefolgt. Kaum angekommen, wurden einzelne Leute von Grossman persönlich des Hauses verwiesen – wohlgemerkt ohne Begründung. Schließlich meinte er gar: „ihr alle müsst das Haus verlassen“. Wer mit „alle“ gemeint war (etwa das ganze Publikum? Kann uns nur recht sein!), wollte er auf Nachfrage nicht erläutern. Während explizit angesprochene Personen dann tatsächlich dem Verweis folgten, blieben zahlreiche Leute, die sich von den diffusen Verweisformulierungen nicht angesprochen fühlten, im Kinosaal und machten es sich auf Einladung der Veranstalter und Besucher bequem.prekba - prekäres Babylon (mehr…)

ASJ-Berlin ruft zum Bildungsstreik auf:


Download hier:

ASJ_Bildungsstreik-Flyer

Kurz zum Bildungsstreik!

Weder der Direktor noch die Lehrer haben das Recht Schüler_innen an der
Teilnahme der Demonstration zu hindern. Türen dürfen nicht abgeschlossen
werden, denn das ist Freiheitsberaubung und zudem gegen die
Brandschutzverordnung der Schulen. Schüler_innen können Lehrer_innen, die
sie einschließen oder hindern zur Demonstration zu gehen, anzeigen wegen
Freiheitsberaubung.

Des Weiteren:
„Projektgruppe Bildungsstreik09″. weitere Infos siehe
http://akantirep.co.cc/

Bitte weitersagen/leiten:
http://akantirep.co.cc/spendenkonto
*sorry for x-postings*

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
*neues Antirepressionskonto zum Bildungsstreik*

..,jetzt aber Proteste und Solidarität!

Das, zur bundeweiten Unterstützung der Bildungsstreikaktivist_innen, Antirep-Konto hat endlich die richtige Kt-Verbindung!

Das Spendenkonto wurde eingerichtet um für Kosten der Antirep-Arbeit (Anwälte, Gerichtsprozesse, Geldbußen. Gegenöffentlichkeit) vor, während und nach dem Bildungsstreik2009 aufzukommen. Dort wo es brennt bzw. gebrannt hat wird es sicher dringend benötigt!

Konto: *Rote Hilfe e.V. Göttingen*
*Kto 13 50 20*
*BLZ 250 500 01*
*Sparkasse Göttingen*
Verwendungszweck: *Bildungsproteste* (bitte bei jeder Überweisung angeben!)

Veranstaltet Solipartys, sammelt in euren Einrichtungen, überweist viel damit Menschen, die Repressionen ausgesetzt sind, nicht alleine gelassen werden.

Solidarität mit den betroffenen Bildungsaktivist_innen

AK Antirep zum BS09

http://akantirep.co.cc (in process)

http://bildungsstreik2009.de/