Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Weisestraßenfest

Am Samstag, den 05.03. findet in in Neukölln wieder das selbstorganisierte und unkommerzielle Weisestraßenfest statt – mit Musik, Essen, Infos und einer Zubringerdemo von der Friedel ab 13 Uhr. Auch wir werden mit einem Stand vertreten sein. Schaut doch mal vorbei!
Alle weiteren Infos findet ihr hier: weisestrasse.blogsport.de

Mitschnitt unserer Vortragsreihe „Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit“

Er ist mittlerweile online und beim A-Radio zu finden!
..welches übrigens auch sonst ein sehr cooles Projekt ist, schaut mal rein.

Veranstaltungsreihe im Juli: Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit

In den kommenden Wochen werden wir zusammen mit der Anarchistischen Gruppe Neukölln eine Vortragsreihe mit Themen rund um Arbeit veranstalten, kommt vorbei, schauts euch an und diskutiert mit uns.

Es geht los am Freitag den 10.07. um 21:00 uhr in der Friedel 54 (Friedelstr. 54, Neukölln) auf dem AGN-Tresen mit dem Thema:
„Die Entwicklung des Arbeitsbegriffes und die Bedeutungen dessen für das Verständnis von Gesellschaft heute“

Über Jahrtausende hinweg war die Arbeit als notwendiges Übel verschrien, als Opfer, das man bringen muss, um den Müßiggang genießen zu können. Doch in der Neuzeit wandelte sich der Begriff. Arbeit wurde von einer gering geschätzten bis verhassten Tätigkeit zu einem moralisch und anthropologisch überhöhten. Wie kam es zu dieser radikalen Umdeutung? Welche Rolle spielte hier die ‚Erfindung‘ des Eigentums, welche Rolle die Ausbreitung des Protestantismus‘ in Mitteleuropa und welche die klassische Familie? Und welche Rolle spielte die Philosophie bei der Umdeutung? Im Rahmen dieses Vortrages werden all diese Frage behandelt werden, sowie insbes. die Frage was für Auswirkungen dieser Arbeitsbegriff auch heute noch auf unsere Gesellschaft hat und welche Probleme das mit sich bringt. Außerdem soll der Frage nach gegangen werden, wie Ideen und Utopien, aber auch praktische Ansätze aussehen können, aus dieser Zwickmühle raus zu kommen.

Weiter gehts am Samstag den 18.07. um 19:00 Uhr in der Lunte (Weisestr. 53, Neukölln) beim ASJ-Tresen (mit leckerem veganem Essen) mit dem Thema:
„Die Thesen von K. Marx und F. Engels auf dem Prüfstand“

Arbeit – ein Thema das unser aller Leben prägt. Entweder müssen wir zu viel oder zu wenig davon verrichten und irgendwie hat jeder Meinungen dazu. Welche der bekanntesten und stärksten dieser Meinungen und Thesen stammen von Karl Marx und Friedrich Engels. Diese werden in diesem Vortrag unter die Lupe genommen und aus Sicht des frühen 21. Jahrhunderts geprüft. Was ist „entfremdete“ Arbeit? Was ist die „Reservearmee“ der Arbeitssuchenden? Geht uns wirklich die Arbeit aus? Ist Arbeit tatsächlich das, was den Menschen zum Menschen macht? Und was würden diese letzten zwei Thesen, miteinander verglichen, bedeuten: hören wir im Kapitalismus auf, Menschen zu sein? Wenn ja: ist das gut oder schlecht? Welche Konsequenzen können wir aus den Analysen und Thesen dieser Autoren ziehen? In welcher Situation stecken wir heute und wie können Auswege aus dieser aussehen?

Und am Samstag den 25.07 um 21:00 Uhr in der Friedel 54 findet als Abschluss ein gemeinsamer AGN/ASJ-Tresen statt, Thema ist:
„‚Arbeit‘ in der Philosophie, Erfassung eines gesellschaftlichen Problems und utopische Ausblicke“

„Arbeit macht das Leben süß“ – wohlklingende Worte zu diesem Thema kennen wir alle. Die Erwartungshaltung, ‚anständige‘ Berufe zu erlernen, wird uns schon von klein auf antrainiert und fast alle von uns haben sie tief verinnerlicht: die Ethik der Arbeit. Doch es wird immer schwieriger, eine Stelle zu bekommen, von der wir auch tatsächlich leben können und die uns unsere Existenz auf Dauer sichert. Warum ist es so selbstverständlich, dass unsere Arbeit, unsere erbrachte Leistung bewertet werden muss? Immer mehr Menschen auf dem gesamten Planeten sind arbeitslos und die in der Arbeitsgesellschaft produzierten Gegenstände werden uns jeden Tag in Kaufhäusern und durch Werbung um die Ohren gehauen. Warum ist das so? Wie bekam die Arbeit diesen Stellenwert in der Gesellschaft? Und was sind die Konsequenzen daraus? Was für Auswirkungen hat diese Gesellschaft, in der so viel mit so wenig Arbeitskraft produziert wird, auf unser Selbstverständnis? Und ist es nicht eigentlich eine tolle Entwicklung, dass immer weniger Arbeitende benötigt werden? Wie könnten Ansätze und Utopien aussehen, aus diesem Dilemma wieder heraus zu kommen, hin zu einer Gesellschaft, in der man ruhigen Gewissens den größten Teil seiner Lebenszeit mit Freizeit, Bildung und Genuss verbringen kann…?

Der Referent Simon E, Magister in Philsophie und Vor- und Frühgeschichte, ist Tauchlehrer, Anarchist, Pfleger und Archäologe mit einer Passion fürs Reisen und pendelt zur Zeit zwischen Mannheim, Mainz und Amman hin und her. Er konnte in vielen Jahren Empörung und Wut über Ungerechtigkeiten sammeln und redet sich dieses auf seinen Vorträgen von der Seele. Seine Magisterarbeit schrieb er – überraschenderweise – über: „Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit – Untersuchungen verschiedener Arbeitsdefinitionen seit der Industrialisierung, sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft“.

Seinen Blog findet ihr unter: http://ohnearbeit.blogsport.de/

Film-Tresen

Schon wieder der 3. Samstag im Monat, schon wieder Tresen in der Lunte (Weisestraße 53, Nähe U-Bhf. Boddinstraße). Diesmal – am 20.06 – zeigen wir ab ca. 20 Uhr den Film “ Louise Hir3s a Contract Killer“. In der Komödie und Hommage an die Anarchistin Louise Michel ziehen die Arbeiterinnen einer Fabrik los, um sich sich an ihrem getürmten Chef zu rächen..
Für veganes Essen auf Spendenbasis sowie kühle Getränke ist gesorgt.

ASJ Geburtstagsparty

Sa. 30.05.2015 | 19 Uhr | Lunte | Weisestr. 53

Die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin wird 6 Jahre alt. Kommt zu unserem monatlichen Tresen in die Lunte, um das mit uns zu feiern. Allerdings wird es dieses Mal eher eine Geburtstagsparty als ein Tresen: Lasst Euch verwöhnen vom Empfangssekt, lasst Euch treiben durch Luftballons und Konfetti, schlemmt mit uns anarchosyndikalistische Torte und schlürft mit uns Cocktails, stärkt Euch mit Burgern, zelebriert mit uns zu bester Musik.

Workers Memorial Day 2015

Gestern haben wir in Gedenken an den „Workers Memorial Day“ eine Wanderkundgebung am Gesundbrunnen und Hermannplatz veranstaltet. Dabei haben wir 800 Informationsflyer auf deutsch/türkisch verteilt. Gedenkt den Toten, kämpft für die Lebenden!



ASJ Redebeitrag MoS-Demo 25.04.15 + Foto

Es macht uns traurig und zornig, was den Arbeitern beim Bau der Mall of Berlin widerfahren ist! Nicht nur, weil sie den vereinbarten Lohn nicht erhalten haben, sondern auch, weil die Ignoranz der Verantwortlichen und der Politik nicht hinnehmbar ist.
Deshalb freut es uns, dass die Kollegen und Genossen den mutigen Schritt gegangen sind, sich zu organisieren und für ihre Löhne sowie ihre Würde zu kämpfen!

Das hat auch endlich einmal in den Medien etwas breitere Aufmerksamkeit auf ein Thema gelenkt, dass in Deutschland Alltag ist, aber mit dem sich kaum Auseinandergesetzt wird, auch in linken Zusammenhängen nicht: Ausbeutung Migrantischer Arbeiterinnen und Arbeiter.

Genau, wie die rumänischen Mall-Arbeiter es erfahren haben, ist es systematisch, dass deutsche Unternehmen ausländische Arbeitskräfte anwerben, in Deutschland zu arbeiten, um sie hier auszubeuten.

Mangelnde Sprachkenntnisse und Unkenntnis über die deutsche Rechtslage seitens der Arbeitenden machen es den Arbeitgebern möglich, arbeitsrechtliche Standards zu unterwandern und somit durch extrem niedrige Löhne, billigen Arbeitsschutz oder gar unbezahlte Arbeit die Hoffnungen und Erwartungen von zahlreichen Menschen zu zerstören.

Auch der Wunsch, nach geleisteter Arbeit wieder nach Hause zurückzukehren, stellt für die Arbeitenden ein großes Hemmnis dar sich auf eine langwierige Auseinandersetzung mit den Bossen einzulassen, was es diesen noch leichter macht, rücksichtslos zu handeln.

Eine Folge aus der Ausbeutung migrantischer Arbeiterinnen und Arbeiter ist, dass durch das unterwandern lokaler Löhne und Standards durch Unternehmen, die Arbeiterinnen und Arbeiter verschiedener Nationalitäten in einen Konkurrenzkampf gegeneinander gezwungen werden.

Dadurch sinkt das allgemeine Lohnniveau vor Ort.

Die Reaktion in weiten Teilen der deutschen Arbeiterschaft darauf ist geprägt von rassistischen Ressentiments, so werden etwa Forderungen nach Arbeitsverboten für nicht-Deutsche laut und migrantische Lohnabhängige werden von deutschen Lohnabhängigen offen angefeindet, diskriminiert und bedroht.

Für uns ist es jedoch offensichtlich, dass die Schuld nicht bei den ebenfalls Lohnabhängigen aus anderen Ländern liegt, sondern in der kapitalistischen Wirtschaftslogik begründet ist, die dafür sorgt, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber danach streben, mit möglichst wenig Ausgaben möglichst hohe Profite zu erzielen.

Statt einer feindschaftlichen Haltung der Arbeiterschaft untereinander ist es sinnvoller, Solidarität unter Arbeitenden, egal welcher Herkunft zu üben und gemeinsam für eine Gleichstellung deutscher und ausländischer Arbeiterinnen und Arbeiter sowie für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen aller im Hier und Jetzt zu kämpfen!

Dabei hört es jedoch nicht auf, denn es ist an der Zeit, diesem rücksichtslosen Wirtschaftssystem generell den Kampf anzusagen.
Die einzelnen Arbeitskämpfe für sich sind noch keine Revolution, aber sie sind ein Aufschrei gegen die kapitalistische Ausbeutung. Lasst uns alle dafür sorgen, dass dieser Schrei der Ablehnung lauter und lauter wird!
Vernetzen wir uns über alle Grenzen hinweg und bauen wir eine Bewegung der unteren Klassen auf, die aus Selbstbestimmung, Selbstorganisierung und Solidarität besteht!

Wir hoffen also darauf, dass dieser Arbeitskampf der Mall-Arbeiter in Zukunft mehr Ausgebeutete ermutigt, sich zu wehren, und rufen deswegen laut: Mall of Shame – Pay the workers!!

Maitage mit der ASJ

Um den Mai herum ist immer viel los und wir sind natürlich auch am Start! Wir laden euch ein: Verbringt die Maitage gemeinsam mit uns!

MoS Demo | Mall of Berlin | Leipziger Platz 12 | Sa. 25.04.15 | 12 Uhr

Wir würden uns freuen euch morgen auf der 2. Mall of Shame Demo zu sehen. Der Kampf geht weiter! Pay the Workers!

AGN + ASJ Tresen | Friedel | Friedelstr 54 | Sa. 25.04.15 | 20 Uhr

Abends veranstalten wir dann einen Tresen in der Friedel(!) zusammen mit der befreundeten Anarchistischen Gruppe Neukölln (AGN). Es gibt Solicocktails, leckeres veganes Essen auf Spendenbasis, kühle Getränke, dem Besten aus der Musimaschine und entspannter Samstagabend-Atmosphäre.

Workers Memorial Day | Di. 28.04.15

Unter dem Motto: “Remember the dead – Fight for the living” wird alljährlich am 28. April der internationale Workers Memorial Day (WMD) begangen. An diesem Tag wird an alle erinnert, die durch Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten verletzt wurden, bzw. gestorben sind. Auch wir haben wieder eine Aktion geplant.

Antikapitalistische Walpurgisnacht | Leopoldplatz | Do. 30.04.15 | 18:30Uhr

Die An­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Wal­pur­gis­nacht bleibt im Wed­ding, wo das Bünd­nis „Hände Weg vom Wed­ding“ nun schon seit meh­re­ren Jah­ren po­li­ti­sche Ar­beit gegen Kiez­um­struk­tu­rie­rung und Ver­drän­gung leistet. Die Demonstration, welche sich auch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung wendet hat dieses Jahr das Motto „Organize“. Genau das werden wir auch tun und gehen gemeinsam auf die Demo.

Gewerkschaftsdemo | Hackescher Markt | Bei den schwarz/roten Fahnen | Fr. 01.05.15 | 10 Uhr

Die Jähr­li­che Ver­an­stal­tung des DGB zum In­ter­na­tio­na­len Kampf­tag ist zwar un­se­rer Mei­nung nach in ihren For­de­run­gen nicht aus­rei­chend, al­ler­dings wird es des­halb umso wich­ti­ger auch an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche und re­vo­lu­tio­nä­re Ele­men­te ein­zu­brin­gen. Des Wei­te­ren ist es notwendig, auch für noch so kleine Verbesserungen un­se­rer Le­bensum­stän­de zu kämp­fen sowie für eine basisdemokratische Organisationsform zu streiten. Also kommt zum klassenkämpferischen Block, wir demonstrieren wie jedes Jahr gemeinsam mit der FAU! Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!

Unser ASJ Infostand auf dem Myfest | Mariannenplatz, bei den Ständen | Fr. 01.05.15 | 12 bis 18 Uhr

Wir werden ab 12 Uhr mit einem Stand am Rondell des Mariannenplatzes am Start sein. Kommt gerne vorbei, quatscht mit uns und greift Infomaterialien ab.

Revolutionäre 1.Mai Demo | Spreewaldplatz | Fr. 01.05.15 | 18 Uhr

Auch bei der 18-Uhr-Demo werden schwarz-rote Fahnen geschwungen. Wer möchte, trifft sich um 17:30 Uhr an unserem Stand, um gemeinsam – bewaffnet mit Fahnen und Transpi – zum Spreewaldplatz zu spazieren.

Demo zum Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen | Senefelder Platz | Sa. 02.05.15 | 13 Uhr

Eher unbekannt ist dagegen die Demo am 02. Mai, der Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. Die Demo richtet sich gegen die Wegwerfgesellschaft, gegen Lohnarbeit als Existenzberechtigung für Menschen und „gegen eine Spaltung der Gesellschaft in Arbeitslose und Arbeitssuchende“. In Gut und Böse, Reich und Arm. Auch wir werden wieder unseren satirischen Beitrag leisten ;)

Unser Tresen am 18.4.15 fällt leider aus!

Wir haben uns dazu entschieden, unser Geburtstag lieber im Mai mit Euch zu feiern. Kommenden Samstag würden wir uns freuen, Euch ab 16 Uhr auf dem O-Platz zu treffen!
Im Mai wird unser Geburtstagstresen dafür natürlich umso grösser – Ankündigungen folgen!

Infotresen: Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassist*innen?

Buch liegt am nordöstlichen Stadtrand Berlins. Schlafstadt, Medizinstandort und Familienbezirk im Grünen. Der an Brandenburg angrenzende Pankower Stadtteil fällt aus der Wahrnehmung der meisten Berliner*innen heraus. So verwundert es nicht, dass die zunehmende Dominanz organisierter Neonazis in Buch nur von wenigen wahrgenommen wird.
Das Problem ist nicht neu: Bereits in der Nacht zum 25. Mai 2000 wurde der Sozialempfänger Dieter Eich von Nazis ermordet, der Mord allerdings nicht als rechtsmotiviert anerkannt. Gegen das Vergessen und die Verharmlosung rechter und sozialchauvinistischer Ideologie trat das Bündnis „Niemand ist vergessen“ an, welchem wir angehören. Daneben baut sich seit mindestens 2 Jahren wieder eine aktive Naziszene im Bezirk auf. Erst die Mobilisierung gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte machte sie für die Allgemeinheit sichtbar. In unserer Veranstaltung zeichnen wir die Entstehung der lokalen Nazistrukturen im Bezirk hin zu Neuformierung der Pankower NPD, dokumentieren rechte Übergriffe und Propaganda, so wie die aktuellen rassistischen Proteste gegen Geflüchtete in Buch.
Anschliessend stellen wir euch geplante Aktionen und Termine vor und bieten die Möglichkeit einer Beteiligung.

Die Veranstaltung wird um ca. 20 Uhr beginnen und in Kooperation mit der North East Antifa (NEA) umgesetzt.

Ohne Mampf kein Kampf, daher gibt’s natürlich auch wieder was leckeres auf Spendenbasis sowie kühle Getränke. Wir freuen uns auf euch!

21.03.2014 | 19 Uhr | Lunte | Weisestr. 53

Solidarität mit der Hausgemeinschaft der Friedelstraße 54


Die Bewohner_innen der Friedelstraße 54 sind mit einem Problem konfrontiert, gegen das sie gemeinsam ankämpfen: Die neuen Hauseigentümer wollen gegen den ausdrücklichen Willen der Mieter_innen das gesamte Haus sanieren und wärmedämmen, was zu einer Mietsteigerung um 50-70% führen soll. Für einige Bewohner_innen bedeutet dies Zwangsumzug, da sie sich die erhöhte Miete nicht leisten können. Von der Sinnlosigkeit dieser Sanierungen einmal abgesehen, gehen die neuen Eigentümer und deren Handlanger alles andere als “kundenfreundlich” mit den betroffenen Menschen um, die sich zur Zeit im ständigen Kampf gegen Klagen, unrechtsmäßig errichtete Baugerüste und bedrohliche Bauleiter befinden.

Den gesamten Konflikt und weitere Infos und Ideen zur Unterstützung findet ihr auf dem Blog der Hausgemeinschaft. Dazu zählt auch eine Kiezdemo, die am Samstag, den 14. März um 16 Uhr am Hermannplatz startet.

Every day is the 8th of may!

Vielen Dank an alle, die mit uns auf der Frauenkampftags-Demo waren! Hier ist nochmal unser Flyer, für alle, die ihn nicht bekommen haben:

Anarchafeministische Filmreihe #03

Im Rahmen der Filmreihe des AK Anarchafeminismus der ASJ – Berlin zeigen wir euch diesen Sonntag „WOM3N WITHOUT M3N “ in der Friedelstr. 54, in den Räumen des Akazie e.V. Dazu gibt es wieder veganen Kuchen, Popcorn & Getränke! Kommt ab 17 Uhr, um 18 Uhr geht der Film los.

WOM3N WITHOUT M3N | 2009 | Shirin Neshat | Deutschland, Österreich,Frankreich | 95 Min. | OmU

Vor dem Hintergrund des von der CIA unterstützen Militärputsches 1953 treffen sich vier iranische Frauen in einem verwunschenen Garten vor den Toren Teherans. Die politisch aktive Munis, der die Zwangsheirat droht, Orsi, eine junge Prostituierte, Fakhri, die gebildete Ehefrau eines Generals, und ihre Freundin Faezeh könnten unterschiedlicher kaum sein – und sind doch in ihrer Flucht und ihren Hoffnungen vereint.

Trailer: Link

Dieser Film stellt das vorläufige Ende unserer anarchafeministischen Filmreihe dar. Wir sehen uns am 08. März zum Frauenkampftag!

Dieses Wochenende: ASJ Veranstaltungen im Doppelpack!

ASJ-Tresen + Kinoabend | Lunte | Weisestr 53 | Sa. 21.02.15 | 19 Uhr

Wir, die Anarchosyndikalistische Jugend (ASJ) Berlin, laden zu unserem allmonatlichen Tresen ein. Dieses Mal zeigen wir einen Film (PR1D3) um 20 Uhr. Wie immer gibt es vegane Küfa und leckere Kaltgetränke.

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt er, wie eine Gruppe lesbischer und schwuler Aktivist*innen, während des einjährigen britischen Bergarbeiterstreiks 1984/5 Spenden für betroffene Arbeiter in einem fernen walisischen Dorf sammeln. Trotz anfänglicher Skepsis der Arbeiter, entsteht eine außergewöhnliche Allianz aus Solidarität und Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Gruppen.

A_FEM*_FILMS | Friedel | Friedelstr 54 | So. 22.02.15 | 17 Uhr

Im Sinne unserer Filmreihe zum Frauenkampftag am 8. März zeigen wir den Film Par1ah.

Während ihre Eltern sich zoffen, hängt die 17-jährige Afroamerikanerin mit ihrer offen lesbischen Freundin Laura in Clubs ab, auf der Suche nach ihrer eigenen sexuellen Identität. Als sie sich schließlich verliebt und als Lesbe outet, muss sie um die Anerkennung ihrer Familie und Freunde kämpfen.

VV 21.01 fällt aus!

Ihr Lieben, die VV heute muss leider ausfallen. Tut uns Leid :/