Infotresen: Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassist*innen?

Buch liegt am nordöstlichen Stadtrand Berlins. Schlafstadt, Medizinstandort und Familienbezirk im Grünen. Der an Brandenburg angrenzende Pankower Stadtteil fällt aus der Wahrnehmung der meisten Berliner*innen heraus. So verwundert es nicht, dass die zunehmende Dominanz organisierter Neonazis in Buch nur von wenigen wahrgenommen wird.
Das Problem ist nicht neu: Bereits in der Nacht zum 25. Mai 2000 wurde der Sozialempfänger Dieter Eich von Nazis ermordet, der Mord allerdings nicht als rechtsmotiviert anerkannt. Gegen das Vergessen und die Verharmlosung rechter und sozialchauvinistischer Ideologie trat das Bündnis „Niemand ist vergessen“ an, welchem wir angehören. Daneben baut sich seit mindestens 2 Jahren wieder eine aktive Naziszene im Bezirk auf. Erst die Mobilisierung gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte machte sie für die Allgemeinheit sichtbar. In unserer Veranstaltung zeichnen wir die Entstehung der lokalen Nazistrukturen im Bezirk hin zu Neuformierung der Pankower NPD, dokumentieren rechte Übergriffe und Propaganda, so wie die aktuellen rassistischen Proteste gegen Geflüchtete in Buch.
Anschliessend stellen wir euch geplante Aktionen und Termine vor und bieten die Möglichkeit einer Beteiligung.

Die Veranstaltung wird um ca. 20 Uhr beginnen und in Kooperation mit der North East Antifa (NEA) umgesetzt.

Ohne Mampf kein Kampf, daher gibt’s natürlich auch wieder was leckeres auf Spendenbasis sowie kühle Getränke. Wir freuen uns auf euch!

21.03.2014 | 19 Uhr | Lunte | Weisestr. 53

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