Jeder nur ein Kreuz!

Am Samstag werden wieder christliche Fundamentalist*innen mit weißen Kreuzen durch Berlin marschieren und Frauen das Recht auf Abschiebung (und was sie dafür halten.. nämlich auch die Pille danach) absprechen – sowie jenen, die ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung in Anspruch nehmen, als Mörderinnen diffamieren. Dabei sind sie sich nicht mal zu schade, anlässlich des auch aus feministischer Perspektive problematischen Trends zur vorgeburtlichen Auslese (PND, PID) sich als Anwalt von Behinderten darzustellen, während ihr „Lebensschutz“ offensichtlich bei den Ungeborenen aufhört.

Das Bündnis „Marsch für das Leben“? What The Fuck will sich das nicht unwiedersprochen hinnehmen:

„Für den 20. September 2014 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Damit will er für ein generelles Verbot von Schwangerschafts-Abbrüchen demonstrieren und etikettiert dies als »Lebensschutz«. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-Gegner_innen nicht ungestört ihre antifeministischen Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den »Marsch« blockieren!“

Wir auch nicht! Deshalb rufen wir alle auf, um 11.30 Uhr zum U-Bhf. Kochstraße (U6 / M29) zu kommen. Dort wird eine kraftvolle Demo starten, mit dem Ziel, den Marsch anschliessend zu blockieren oder zumindest merkbar zu stören.

Wenn euch das noch nicht vollständig ausgepowert hat, seid ihr auch herzlich eingeladen, zu unserem Tresen in die Lunte (Weisestraße 53) zu kommen. Es erwarten euch Verköstigung, kühle Getränke sowie ab 20 Uhr ein interessanter Vortrag zur Selbstverwaltung in Nord-Kurdistan (siehe unten).

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