Archiv für November 2013

Räumungsversuch: Flüchtlingscamp verteidigen! Demo am Mittwoch!


Gestern, am Sonntag dem 25.11. unternahm die Polizei den Versuch das Flüchtlingscamp am Oranienplatz zu räumen.
Wie es dazu kam ist schnell erklärt. Auf Wunsch der Geflüchteten am O-Platz machte sich der Senat auf die Suche nach einem Haus für die Campbewohner. Gefunden wurde dies im früheren Caritas-Seniorenheim „Zum guten Hirten“. Der unlustuge Witz an der Sache war nur einer: Einige Flüchtlinge wollten weiterhin am Oranienplatz ausharren, weitere wollten dorthin und das Haus bot nur Raum für 80 der 200 Menschen, die laut asylstrikeberlin ein steinernes Winterquartier beziehen wollten. Als nun also mindestens 30 Bewohner zum Camp zurückkehren mussten, war die Duldung desselben durch den Bezirk bereits aufgehoben. Zwischen 17 und 18 Uhr nun sammelten Polizeikräfte Informationen über die Beschaffenheit des Lagers und der Zelte, sowie in einer Nebenstraße Einsatzkräfte. Es wurde mit der Räumung gedroht. Glücklicherweise kam es jedoch nicht dazu, da sich in kürzester Zeit ca. 600 Unterstützer_innen versammelten und gegen die Räumung protestierten. Die Polizei sprach von
Wie konnte es so weit kommen? (mehr…)

ASJ-Tresen am 16.11.13


ASJ-Tresen endlich wieder mit Programm! Stolz präsentieren wir euch die Initiative Secure Transport for all. Ziel ist es, vor allem Flüchtlingen, die rechtlich ausgegrenzt und häufig in abgelegenen Lagern leben müssen, eine Möglichkeit zu bieten, günstig zum No Border Camp Berlin Reloaded anzureisen. Vorstellung, Vernetzung und Diskussion sind vorgesehen. Außerdem ist unsere Vokü wie immer verlässlich und vegan und draußen ist es inzwischen eh viel zu kalt. Also kommt vorbei!
| Tre­sen | Sams­tag, 16.​11. | 19 Uhr | Wei­se­stra­ße 53 (Nähe U Bo­ddin­stra­ße) |

Morgen: Filmvorführung: »Blut muss fließen« – Undercover unter Nazis


Kleine Beschreibung
| Film | Dienss­tag, 05.​11. | 19:00 Uhr | Bürgerhaus Buch, Franz-Schmidt-Straße 8-10 (S Buch) |

Morgen: Lärmdemo

„Unsere Miete, unsere Energie“. Warum können eigentlich andere über uns bestimmen? Entscheiden, dass wir zu wenig Geld haben, um in Kreuzberg leben zu dürfen? Entscheiden, dass uns der Strom abgedreht wird oder dass irgendein Kohlekraftwerk die Zukunft verpestet? Wir haben genug von ständig steigenden Mieten und Stromrechnungen, genug von Zwangsräumungen und Stromabklemmungen. Wir fordern unser Recht auf Stadt und auf existenzielle Güter des alltäglichen Lebens! Ob Energie oder Mieten: Wir sind hier und wir wollen entscheiden!
| Lärmdemonstration | Sams­tag, 02.11. | 14:30 Uhr | Kottbusser Tor (U) |