Archiv für Oktober 2013

ASJ-Tresen am Sams­tag


Huch, da war der Herbst da! Und auch dabei blieb es nicht. Wahlen, Mieter_innenprotest, Flüchtlingskämpfe und ein anstehender sogenannter Volksentscheid haben uns direkt in den Oktober geweht. Und gerade da ist es doch schön, mal von Wind und Regen abstand zu nehmen und endlich mal wieder in der Lunte vorbeizuschauen, durchzuatmen und bei leckerer Vokü und kühlen Getränken über das Geschehene zu sinnen und neue Ideen zu enfalten. Wir freuen uns auf euch!
| Café+Tre­sen | Sams­tag, 19.10. | 19 Uhr | Wei­se­stra­ße 53 (Nähe U Bo­ddin­stra­ße) |

Endlich verhandeln! FAU, prekäre Arbeitsbedingungen und die Heinrich-Böll-Stiftung

Am 11. Oktober fand ein Gespräch zwischen der Heinrich Böll Stiftung (HBS) und der FAU Berlin statt. Nachdem am 5. September das Berliner Arbeitsgericht einer Klage auf Festanstellung eines FAU-Mitglieds stattgab, wurde in der grünen Stiftung illegale Leiharbeit festgestellt. Bei dem Gespräch sollte es u.a. um eine außergerichtliche Einigung über die Frage der Vergütung des nunmehr festangestellten Beschäftigten gehen, sowie um eine mögliche Einigung für noch anstehende Klagen auf Festanstellungen. Die FAU Berlin befindet sich seit mehreren Monaten im Konflikt mit der Stiftung aufgrund prekärer Beschäftigung und Outsourcing. Wiederholt hatte sie Verhandlungsbereitschaft signalisiert, doch erst der enorme öffentliche Druck bewegte die Geschäftsführung dazu auf das letzte Angebot kurz vor den Bundestagswahlen einzugehen.
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Kundgebung | Freitag, 18.10. | 18.30 Uhr | Schuhmannstraße 8 | Vor dem Sitz der Stiftung in Berlin-Mitte (U Oranienburger Tor / U + S Friedrichsstraße)

Demo: Kein Vergessen, Abschiebungen stoppen

Vor nunmehr einem Jahr fand ein Protest von Flüchtlingsaktivisten aus Nigeria und anderen Ländern in und vor der Nigerianischen Botschaft gegen deren skandalös korrupte Zusammenarbeit mit deutschen Abschiebebehörden bei der widerrechtlichen Deportationen von geflüchteten Menschen statt. Dieser Protest war von brutalen Gewaltübergriffen der deutschen Polizei vor der Botschaft und rassistischen Misshandlungen der inhaftierten Aktivisten während ihrer Zeit im polizeilichen „Gewahrsam“ geprägt.
In Memoriam dieses letztjährigen Protestes werden wir am ersten Jahrestag unsere Forderungen in einer Kundgebung ab 16.00 Uhr vor der nigerianischen Botschaft in der Neuen Jakobstrasse erneuern und zum wiederholten Male eine Antwort mit Stellungnahme seitens der nigerianischen Botschaft einfordern.
Hierzuw erden Flüchtlinge, Aktivisten, Unterstützer, Medien und die Öffentlichkeit eingeladen, um ein weiteres starkes Zeichen gegen diese Verbrechen an Menschen und die Ignoranz der Verbrecher selbst zu setzen.
Im Anschluss an die Kundgebung (17.30 Uhr) werden wir in einem Demonstrationszug über den Oranienplatz zum Brandenburger Tor unser Anliegen mit den aktuellen Protesten und selbstbestimmten Kämpfen von Flüchtlingen in Deutschland verbinden und solidarisieren.
| Demo+Kundgebung | Dienstag, 15.10. | 16:00 Uhr | Botschaft von Nigeria (U Heinrich-Heine-Straße) |
indymedia