Archiv für September 2013

Morgen: Wem gehört Berlin? – Aktionsdemo


In Berlin hat sich eine lebendige Stadtpolitik von unten entwickelt. An verschiedenen Ecken und Enden führen Initiativen, politische Gruppen, Unterstützer_Innenkreise und Einzelpersonen ihre Kämpfe gegen die Folgen einer profitorientierten unsozialen Politik; wie Privatisierung, Verdrängung und Diskriminierung.

Wir sehen diese unterschiedlichen Kämpfe jedoch als Antwort auf ein großes gemeinsames Problem: Die kapitalistische Verwertungslogik, vorangetrieben von Senat und Investoren. Die Ausmaße dieser rücksichtslosen Politik zeigen sich in verschiedener Intensität und unterschiedlichen Bereichen.
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| Aktionsdemo | Samstag, 28.09. | 14:00 Uhr | Lausitzer Platz (Kreuzberg) |

ASJ-Tresen am Samstag 21.09

Nach der Sommerpause lädt die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin endlich mal wieder zum Tresen in die Lunte. Selbstverständlich legen wir uns wieder ins Zeug und zaubern euch eine leckere (vegane) Vokü und kühle Getränken auf den Tisch. Wir freuen uns auf euch!

Sa. 21.09. | Tresen | Lunte, Weisestraße 53 (Nähe U-Bhf Boddinstraße) | 19Uhr

Freiheit statt Angst!


Ein breites Bündnis ruft für den 7. September 2013 dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ geht es los um 13 Uhr am Alexanderplatz (Karl-Marx-Allee, das ist im Nordosten des Alexanderplatzes).
Die neuesten Enthüllungen zur totalen Überwachung des Internets insbesondere durch US-Geheimdienste, das Gefangenenlager in Guantanamo, die Inhaftierung von Bradley Manning und die Jagd auf Edward Snowden sowie die Polizeigewalt gegen Blockupy zeigen, dass verfassungsmäßig garantierte Freiheits- und Bürger_innenrechte für die Herrschenden nicht bindend sind. Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Anarchie ohne Kapitalismus.

Offenes Hellersdorf für Asylbewerber_innen

Vor rund drei Wochen ging es los. Im Gebäude des Max-Reinhardt-Gymnasiums in Berlin-Hellersdorf ziehen Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien ein. Eigentich kein Grund irgendetwas anders zu machen, diese Menschen sollten hier genauso zur Normalität gehören können wie alle anderen. Nur leider war dem nicht so. Neonazis aus der Umgebung und aus ganz Berlin empfingen die Flüchtlinge mit Hitlergruß und ließen ihnen keine Ruhe. Das konnten Antifaschistinnen und Antifaschisten nicht hinnehmen. Deswegen steht nun vor dem Gebäude ein Infotisch und deswegen wurden alle Naziveranstaltungen diesbezüglich nach Kräften gestört. Wir als ASJ erklären uns mit den Geflüchteten und allen Unterstützerinnen und Unterstützern solidarisch. Fahrt nach Hellersdorf und zeigt den Nazis was ihr von ihnen haltet, schützt unsere Mitmenschen und helft ihnen ein angenehmes Leben zu führen, soweit die Gesetze dies zulassen, leistet Sachspenden!
Kein Ort für Nazis!
Abschiebungen stoppen!