Archiv für März 2013

Fight Racism Now!


Unterstützt die Kampagne „Fight Racism Now!“. Diese ist eine Kampagne zum doppelten Jahrestag Ende Mai: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. Rassismus ist kein Randphänomen, sondern Alltag in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und weltweiter Ausbeutung beruht. Wir solidarisieren und mit den laufenden Protesten der Geflüchteten. Für den 25. Mai 2013 rufen wir bundesweit zu einer Demonstration in Berlin auf. Danach werden wir den Bundestagswahlkampf kritisch begleiten.
Flyer A3 türkisch/deutsch
Flyer A3 englisch/französisch

Anti-Wahl Soliparty der ASJ-Berlin


Es ist 2013. Und dieses Jahr bringt neben kaltem Schnee und warmem Hustentee auch unsere Portion Demokratie für die nächsten vier Jahre. Die Bundestagswahl, ein Kreuz, einen Monat lang sind wir wichtig. Um diese Verhältnisse anzuprangern haben wir eine Kampagne für Selbstverwaltung und gegen Stelvertreter_innenpolitik gestartet. Für diese brauchen wir jedoch noch was wir in allen Lebensbereichen dieser Gesellschaft vermissen – Geld. Glücklicherweise wissen wir nicht nur um eure Solidarität, sondern auch um eure Partylaune. Deshalb haben wir für diesen Samstag eine AntiWahl-Soliparty im Subversiv organisiert. Tanzen gegen Scheindemokratie! Mit HipHop, serious Trash & Oldschool Techno vom Plattenteller (Mr.Omu N`Oga), Electro/Techno (Krachtigall: Kommando Beretto+Support) für Partizipation! Wir freuen uns auf euch.
HipHop, serious Trash & Oldschool Techno vom Plattenteller (Mr.Omu N`Oga),
Electro/Techno (Krachtigall: Kommando Beretto+Support)
23.3.2013; 22:00
Subversiv, Brunnenstraße 7 (Hinterhof)

Refugees Revolution Demo am 23.03.


Seit einem ganzen Jahr kämpfen nun schon Flüchtlinge am Oranienplatz für ihre Rechte und gegen Nationalismus, sowie die logische Konsequenz von Auslandseinsätzen und Armut. Abschottung und Privilegien. Refugees Revolution ist ein neuer Teil dieser Kämpfe. In diese reihen sich nun eine Bus-Tour und eine Demonstration in Berlin gegen Abschiebungen, Residenzpflicht und damit für ein wahres Bleiberecht ein. Den Aufruf für die Letztere findet ihr hier.

Zweites Treffen von Bildungsaktiven im Café Omayra

Vor zwei Wochen fand im BAIZ das erste Treffen von Bildungsaktiven zwecks einer erneuten berlinweiten Struktur statt. Hierbei wurde der Ruf nach einer Vernetzung von Basisarbeit, sowie gemeinsamer Aktionen laut. Um dies zu konkretisieren wird am Montag ein erneutes Treffen stattfinden. Wir freuen uns über jeden und jede, der oder die dabei ist und eigene Ideen einbringt.
Montag, 18.3. 19:00
Café Omayra, Engeldamm 68 (U8 Heinrich-Heine-Strasse)

ASJ-Tresen am 16.03.: „Der Syrien-Konflikt aus anarchistischer Sicht“


16.03.13 | 19 Uhr | Tresen + Info | Lunte – Weisestr. 53 (U-Bhf Boddinstraße [U8])
Es ist März und es ist kalt. Eigentlich ein Grund die Fahne sinken zu lassen und bei einem warmen Fußbad die Revolution um wenigstens noch einen Tag zu verschieben…
Aber es ist der drtte Samstag im Monat! Und das heißt ASJ-Tresen im Stadtteilladen Lunte, was gemütliches Miteinander in Neukölln für mehr Anarchosyndikalismus in Berlin bedeutet. Unser revolutionäres Programm ist diesmal internationaler – antinationaler – Art, denn ihr könnt bei warmer Vokü und kühlen Getränken einem Vortrag über die syrische Revolution lauschen. Aus anarchistischer Sicht werden wir euch die Thematik näher bringen. Außerdem gibt’s Molle und Mucke – wie immer. Wir freuen uns auf euch!

BAIZ muss bleiben!


Mit erschrecken haben wir erfahren, dass unsere Stammkneipe am Rosa-Luxemburg-Platz, das BAIZ im Moment akkut bedroht ist. Der Mietvertrag läuft zum 31.10.2013 aus und wird aller Vorraussicht nach nicht verlängert werden. Das werden wir so nicht hinnehmen!
Kommt deswegen alle zu ersten BAIZ-Unterstützungstreffen am 10.3. um 16 Uhr ins BAIZ – Christinenstraße 1.

Internationaler Frauenkampftag am 08. März! Veranstaltung der FAU und Demonstration


Seit über 100 Jahren gibt es den Internationalen Frauenkampftag. Und die Diskriminierung, die Benachteiligung, die Unterdrückung der Frauen sind nicht nur Probleme in Mali und Syrien, sondern in der gesamten Welt. Und die ganze Erde bedeutet sogar mehr als die Freunde des Westens (neue Regime in Afghanistan und Irak, Saudi-Arabien etc.), mehr als Berliner Gangster-Rapper, sondern eben auch die Mitte der Gesellschaft. Hier, wo wir leben, wo wir alle sozialisiert werden, männlich oder weiblich.
Es geht nicht nur um die sogenannten „Frauenquoten“, welche ohne Zweifel ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wären und wo sie schon existieren auch sind, sondern um Rollenbilder, die tief in der Gesellschaft verankert sind. Der starke Typ, cool, reißt sich die heiße, gut gelaunte, aber niemals dominante Braut auf. Jungs und Männer dürfen sich genauso wenig ihre Probleme beichten, wie Mädchen sich in Kneipen prügeln sollen.
Während letzteres wohl niemandem zu empfehlen ist, ist das schlimmste jedoch immernoch das anhaltende Thema der sexuellen Gewalt. Über 7′000 Fälle schwerer sexueller Gewalt bzw. Vergewaltigung zählt die Polizei in der Bundesrepublik jährlich. Vergewaltigungen geschehen auf der Straße, in Beziehungen, durch Gruppen und Einzeltäter_innen, aber auch z.B. als Kriegswaffe. Dabei sind laut einer Umfrage in den USA über 90% der Opfer Weiblich und 99% der Täter männlich. Aufgrund der hohen Dunkelziffer kommt es darüber hinaus nur in einem von 50 Fällen zu einer Freiheitsstrafe (Wikipedia). Hier zeigen sich einmal mehr die stark beschränkten Möglichkeiten des Staates wirklichen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben zu nehmen. Es geht um Aufklärung und Zivilcourage, um Öffentlichkeitsarbeit. Es müssen Zeichen gesetzt werden. Deswegen rufen linke Gruppen auf:
Freitag, 08.03.
13:00 Rathaus Neukölln: Dosenwerfen gegen die patriarchal-kapitalistische schlechte Wirklichkeit
16:00 Rathaus Neukölln: Gemeinsame Besichtigung des Tatorts einer Vergewaltigung
Samstag, 09.03.
15:00 Herrmannplatz: Demonstration „Frauen kämpfen international gegen Patriarchat und Kapital!“

Auch dürfen wir nicht glauben, mit einer Demonstration würden wir das Patriarchat aus unseren köpfen Jagen, oder einen Kampf gewinnen.
In diesem Sinne führt die FAU Berlin am 08. März einen Film zum Thema vor:
19:00 FAU-Lokal (Lottumstraße 11) „Dégal à égales“

Bildet Berlin! 08.03.


Die Probleme im Bildungssystem sind drängend und können nicht oft genug genannt werden. Lehrerinnen, Lehrer und Personal sind überlastet, Entscheidungen werden nur durch die Schulleitungen gefällt und die hat nie Geld für eine anständige Ausstattung. Aus diesen und anderen Gründen veranstalt die Initiative Bildet Berlin am Freitag, dem 08.03. ein Festival am Brandenburger Tor. Doch für uns als Schülerinnen und Schüler geht es um noch viel mehr! Wir haben keine Lust mehr in gut und schlecht eingeteilt zu werden und noch den ganzen Tag mittels Hausaufgaben an Stoff gebunden zu werden, welcher uns nicht im Ansatz interessiert. Gerade wo in den letzten Jahren immer offensichtlicher wurde, dass es auch anders geht.
Deshalb lasst uns das Festival unterstützen, denn diese Anliegen sind auch unsere, doch müssen wir auch unsere libertären Inhalte in den Protest tragen um eines Tages all unsere Probleme zu lösen.
08.03. 16:00 Brandenburger Tor

Am 09.03: Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle.

KeinKiezfürNazisHeader

Mit dem “Tønsberg”-Shop in Weißensee und “Door Breaker”- Filialen in Hohenschönhausen und Friedrichshain gibt es mittlerweile schon 3 Läden in Berlin, die rechte Klamottenmarken vertreiben. Neben der Neonazi-marke „Thor Steinar“gibt es nunmehr „Label 23″, eine Marke, die zwar klare NS-Bezüge vermeidet, aber ihre ideologische Schnittmengen zu rechter Ideologie über Kampf- und Männlichkeitsästhetik in der Motivwahl herstellt.

Am kommenden Samstag heißt es daher – heraus zum Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle!

Hohenschönhausen:
Kundgebung, 12 Uhr, Lindencenter
Weißensee:
Demo, 14 Uhr, Antonplatz (durch Prenzlauer Berg und Weißensee)
Friedrichshain:
Demo, 16 Uhr, S-Bhf. Frankfurter Allee

Bildungsaktiventreffen am 4.3.

Am 4.3. wird im BAIZ um 19:00 eine Diskussion zu neuen Bildungsprotesten stattfinden. Es ist wichtig sich wieder zu vernetzen, denn die wenigsten unserer Forderungen wurden erfüllt! Wir bekommen immernoch von autoritären Lehrerinnen und Lehrern in überfüllten Klassenzimmern Unterrichtsstoff, der uns manchmal im Ansatz nicht interessiert und über dessen Gestalt wir nicht mitreden dürfen, eingepaukt. Also kommt zahlreich und bringt eure Freunde und Kreativität in die Christinenstraße 1. Wir freuen uns auf euch und neue Aktionen!