Archiv für Dezember 2012

Ankündigung: Anarchietage in Winterthur

Anarchietage-Winterthur
08.-10.02.13 | 8400 Winterthur, Schweiz – Alte Kaserne, Technikumstrasse 8

Vom 8. – 10. Februar 2013 finden wiedermal die „Anarchietage“ in Winterthur (Schweiz) statt. Schon zum achten Mal organisiert die Libertäre Aktion Winterthur (LAW) nun schon die „Anarchietage“, ein freies Diskussionswochenende mit Vorträgen, Filmen und Konzert. Diese Mal steht der Themenkomplex „Migration – Grenzen – Rassismus“ im Zentrum der Veranstaltung. So wird es beispielsweise am Samstag (09.Februar) eine Video-Reportage und Vortrag von den VideoaktivistInnen des Kollektiv Teleimmagini über die Flucht tausender TunesierInnen nach Europa geben. Das genaue Programm findet ihr hier

Die Libertäre Aktion Winterthur (LAW) ist eine Schweizer Gruppe von AnarchokommunistInnen, die sich 2004 gründete und seitdem besonders aktiv in der Organisierung von Theorieveranstaltungen und Treffen ist. Das Schwarze Kleeblatt veröffentlichte in der Nov/Dez Ausgabe eine Selbstdarstellung der Gruppe.

Das Schwarze Kleeblatt zum Anklicken.

Schwak-Header

Hier ist sie, die Januar/Februar Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts! Dieses Mal widmet sie sich allerhand Fragen zu Bildungspolitik und Pädagogik:

Interessiert ihr euch für Freie Alternativschulen oder partizipative Pädagogik, möchtet ihr mehr über neue Formen des Bildungsprotestes in Spanien wissen oder etwas über die Idee einer Hausaufgabenbörse erfahren, na dann schaut doch einfach mal rein.

Ihr findet die neue Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts allerdings nicht mehr an gewohnter Stelle. Alle aktuellen Ausgaben, Artikel und Informationen zum Schwarzen Kleeblatt findet ihr von nun an Online unter http://schwarzeskleeblatt.blogsport.eu/. Hier könnt ihr euch das Schwarze Kleeblatt als pdf runterladen oder einfach Artikel einzelnt vor Ort lesen.

Verwiesen sei noch auf unseren Tresen am 19. Januar, an dem wir euch ein Programm passend zu dem hiesigen Schwerpunktthema „Bildungspolitik“ bieten. Genaueres dazu werdet ihr in kurzer Zeit an dieser Stelle erfahren.

ASJ Tresen mit „Der Papst, seine Frau und sein Porsche“!


15.12.12 | 19 Uhr | Tresen | Lunte – Weisestr. 53 (U-Bhf Boddinstraße [U8])

Kandierte Köstlichkeiten, vegane Speisen, Glühwein, Sterni, „Der Papst, seine Frau und sein Porsche“ – alles das erwartet euch.

Der ASJ-Tresen steht kurz bevor und wartet mit allerlei Kulinarischem auf. Doch nicht nur das: „Der Papst, seine Frau und sein Porsche“ wird in der Lunte spielen und uns im Duett mit dem Kontrabass einige Lieder trillern. Zu allem Überfluss kommt auch noch die neuste Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts auf den Tisch. Also zieht euch warm an – es ist kalt draußen. Gestartet wird am Samstag um 19 Uhr in der Lunte (Weisestraße 53; U-Boddinstraße).

Infoveranstaltung: Der Hambacher Forst


14.12.12 | 19 Uhr | Info | FAU Lokal – Lottumstr. 11 (U8 Rosenthaler Platz)

Der Hambacher Forst ist ein Waldstück in der Nähe von Kerpen. Im April 2011 besetzten Aktivisten den Wald, um die Rodung des Waldes für den Abbau von Braunkohle zu verhindern. Im November 2012 kam es dann auf Druck des Energiekonzerns RWE zu einer Räumung des Areals. Schlagzeilen machte hier vor allem eine Tunnel-Blockade, die die Räumung über Tage hinziehen ließ und massive Kosten für die Aggressoren verursachte. Schon kurz danach kam es zu einer Neubesetzung…

Wie die Situation im Hambacher Forst derzeit aussieht und wieso die Verhinderung von Braunkohleabbau ein wichtiges Unterfangen ist, dazu möchten wir euch am kommenden Freitag informieren. Wenn ihr mögt, sehen wir uns also um 19 Uhr im FAU-Lokal in der Lottumstraße 11.

Verwiesen sei noch auf den tollen und stets aktuellen Blog der Besetzer.

Doppelbesetzung der leerstehenden Gerhart-Hauptmann-Schule

Besetzung-Gerhart-Hauptmann-Schule

Das ehemalige Gebäude der Gerhart-Hauptmann-Schule wurde besetzt! Am Samstag fand eine Doppelbesetzung des ehemaligen Schulgebäudes in der Reichenberger Str. 131 statt.

Flüchtlinge und UnterstützerInnen fordern eine Winterunterkunft um ihren politischen Kampf, für die Abschaffung der Residenzpflicht und den sofortigen Stopp aller Abschiebungen, mit voller Kraft fortsetzten zu können. Sie hatten seit ihrer Ankunft vom Flüchtlingsprotestmarsch aus Würzburg am Oranienplatz kampiert. Eine zweite Gruppe hat ein kleines Gebäude auf dem gleichen Schulgelände besetzt, um es als soziales-selbstverwaltetes Zentrum nutzbar zu machen. Natürlich wird generell jegliche mögliche Hilfe und Infrastruktur gebraucht.

Die Besetzung wurde vom Bezirksbürgermeister scheinbar zunächst bis zur Bezirksamtssitzung am kommenden Dienstag geduldet.

Aktuelle Informationen findet ihr hier, die Erklärungen der BesetzerInnen hier. Die Nummer des Info-Telefons lautet 017638357600.

Das Programm für heute und morgen steht schon:

Sonntag (09.12.)

14 Uhr: Kaffee, Tee und Suppe
15 Uhr: offenes Treffen für alle Interessierten
20 Uhr: Konzert

Montag (10.12)

den ganzen Tag: warme Getränke und gemeinsamer Austausch
20 Uhr: Perspektiven-Versammlung für alle Interessierten

Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße [U-Bhf Görlitzer Bahnhof] – Hin da!

Film: Doku über Lohnarbeit unter extrem-gefährlichen Arbeitsbedingungen

arbeiter_rockefeller
05.12.12 | 19 Uhr | Film | Baiz – Christinenstraße 1 (U2 Rosa-Luxemburg-Platz)

Das Foto ist bekannt – Die gestellte Szene zeigt Arbeiter beim Bau des Rockefeller Center in entspannter Pose. Darstellen, soll es vermutlich den unbegreiflichen Mut, die Nachlässigkeit und Selbstverständlichkeit im Alltag der Bauarbeiter beim Arbeiten in solch schwindelerregender Höhe. Doch in Wahrheit ist es auch ein Zeugnis der suizidalen Arbeitsbedingungen im New York der 30er Jahre.

Das ist nun Geschichte: Das Rockefeller Center ist gebaut. Doch unter wie gefährlichen Arbeitsbedingungen arbeiten Menschen eigentlich heute? Zwar wird hierzulande vielleicht niemand mehr gleich ein Testament machen, nachdem mensch den Arbeitsvertrag unterzeichnet hat, – zumindest dafür haben scheinbar Arbeitskämpfe und Technisierung gesorgt – weltweit mag das aber ganz anders aussehen.

Am Mittwoch um 19.00 Uhr zeigen wir aus diesem Grund einen Film über extreme Arbeitsbedingungen in globaler Perspektive.

Arbeit zeichnet uns. Sie ist oft gefährlich, oft erschöpfend, oft ungesund. Jeder lohnarbeitende Mensch schindet sich für den Chef irgendwo kaputt. In diesem Film werden Beispiele aus aller Welt gezeigt, bei denen Menschen unter extrem-gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen schuften müssen, um ihr täglich Brot zu verdienen.

Wir sehen uns in der BAIZ – Christinenstraße 1 (U2 Rosa-Luxemburg-Platz / U8 Rosenthaler Platz).