Archiv für Juni 2011

Erich Mühsam Fest 2011 – Vorläufiges Programm

Erich-Mühsam-Fest | 09.07.2011 | ab 11h | Bethanien (Mariannenplatz)
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Wir möchten euch hiermit das vorläufige Programm des diesjährigen Erich-Mühsam-Fest 2011 vorstellen:

Raum 1

1. Vortrag – 13 Uhr Ralf Landmesser: Der A-Laden Berlin.
3. Vortrag – 15 Uhr Torben: Nationalismus und Kultur
5. Vortrag – 17 Uhr [Entfällt] Holger Marcks: Syndikalistische Wirtschaftssynthese.
7. Vortrag – 17.45 Edition AV: Über die Anarchistische Verlagsarbeit.
Lesung – 19.00 Uhr: Die ASJ Berlin liest Mühsam
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Ketten sprengen wir nur gemeinsam! GenossInnen aus Israel erzählen!

RKAS_ASJ

29.06.2011 // 20.00, nach dem Fussballspiel // BAIZ // Christinenstraße 1

Da Bewegung nur entsteht, wenn man voneinander lernt, bittet die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin ihre GenossInnen der Revolutionären Konfederation der AnarchosyndikalistInnen – RKAS aus Israel von ihren Bedingungen und der Bewegung vor Ort zu berichten. Sie berichten von Israel, der länderübergreifenden RKAS und den Perspektiven einer Libertären Bewegung im eigenen Land.

Kundgebung: Keine Ruhe den Nazi-Kriegsverbrechern!

ns-täter

Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern in unserer Nachbarschaft!

Tatort: Norditalien, 1944. Wohnort: Berlin, Weißensee / Reinickendorf, 2011.

Gerade werden zwei Berliner Senioren vor dem italienischen Militärgericht in Verona in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie beteiligten sich als Angehörige der Wehrmachtsdivision „Hermann Göring” an Massakern in Nord-Italien, bei denen mehrere Hundert unbeteiligte ZivilistInnen ermordet wurden. Trotz der rechtskräftigen Verurteilung müssen die Verurteilten ihre Haftstrafe nicht antreten, da der deutsche Staat sie nicht ausliefert. (mehr…)

WAS IST WAS – Anarchismus

WAS IST WAS - Anarchismus

20.06. | 20h | Info- und Diskussionsveranstaltung | Bandido Rosso
In Kooperation mit der Anarchistischen Föderation Berlin (AFB), der Anarcho-Syndikalistischen Jugend Berlin (ASJ) und dem Ya-Basta!-Netzwerk präsentiert die FSI Geschichte (proudly!) beim Histo-Tresen am Montag, den 20.06., ab 20 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Anarchismus“. Dabei wollen wir der Frage nachgehen, wo die Idee des Anarchismus herkommt, welche wichtigen Strömungen es gab und gibt und welche aktuellen Perspektiven und internationale Relevanz anarchistische Ideen heute haben.

Bandito Rosso // Lottumstraße 10a // U-Bhf Rosenthaler oder U-Bhf Rosa-Luxemburg-Platz

Panzer, Tonfa und Stacheldraht: die Gegenwart der Bildung?

17.06. | 20h | Podiumsdiskussion | Im FAU Lokal (Lottumstr. 11)
Mit den Plänen des Verteidigungsministers zum Umbau der Bundeswehr zu einer Angriffsarmee bei gleichzeitiger Abschaffung des allgemeinen Kriegsdienstes geht einher, dass die Bundeswehr mehr Nachwuchs braucht. So versucht die Bundeswehr an Schulen, die zukünftigen SoldatInnen direkt anzusprechen, beispielsweise über Stände bei Berufsmessen oder
teilweise verpflichtenden Werbeveranstaltungen auf Schulhöfen, wo die Bundeswehr als ganz normaler Arbeitgeber dargestellt werden soll. Etwas subtiler kommen „Verbindungsoffiziere“ gerne in den Politikunterricht und berichten über die friedensschaffenden Missionen der Bundeswehr. Mit der „Bildungsmethode POL&IS“ wendet sich die Bundeswehr mit Projekttagen direkt an SchülerInnen und StudentInnen um über Politik und Sicherheit zu „lehren“. (mehr…)

ASJ Rundreise in Norddeutschland

10.-12.06.2011 | Rundreise der ASJ Berlin
Im Zuge einer Rundreise werden wir die Vortragsveranstaltung „Was ist die ASJ?“ sowohl in Aurich, als auch in Hannover wiederholen. Damit wollen wir der Idee einer anarchosyndikalistischen Jugend in anderen Städten vorschub leisten und unter Anderem über unsere Struktur, Arbeitsweisen und Arbeitsbereiche erzählen und hoffen, so zur Gründung einer eigenen ASJ Initiative oder Ortsgruppe zu bewegen. Nach dem Vortrag wird es eine lockere Diskussionsrunde zu allen anfallenden Fragen sowie zu positiver und negativer Kritik geben.

10.06.2011 | Aurich | 21h | Infoladen Aurich |
12.06.2011 | Hannover | 18h | UJZ Korn

Wenn Du möchtest, dass wir auch in deiner Stadt mal vorbeikommen, dann kontaktiere uns doch einfach!

Es geht um viel mehr….

ASJ_Berlin_Schulstreiklogo

Wie nun schon zum wiederholten Male, findet heute, am 09.06.2011, der sogenannte Bildungsstreik statt. Viele verschiedene Gruppen und Menschen sind auch dieses Jahr wieder mit dabei, um gemeinsam gegen die Schule, wie sie ist, zu demonstrieren. Doch hinter dieser Forderung stehen ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie diese „bessere“ Schule, wie dieses Jahr der die GEW (LehrerInnengewerkschaft) verlangt, aussehen soll.
Geht es einigen nur um mehr Geld für LehrerInnen und die Schulgebäude, so geht es uns um viel mehr: (mehr…)

Rudolf Rocker soll verschwinden

Im Folgenden dokumentieren wir die Stellungnahme des Instituts für Syndikalismusforschung, dem wir damit unsere Solidarität aussprechen wollen. Aktuelle Informationen zu den weiteren Entwicklungen auf der Sonderseite Rudolf Rocker.

Erklärung des Instituts fürSyndikalismusforschung
Das Institut für Syndikalismusforschung legt seinen Schwerpunkt auf die Erforschung und Begleitung der syndikalistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Durch eigene ehrenamtliche Fleißarbeit und die Zuarbeit von solidarischen Historikern und Forschern, haben wir seit 2007 eine umfangreiche und stets wachsende Datenbank zur Geschichte der deutschsprachigen syndikalistischen Bewegung aufgebaut – www.syndikalismusforschung.info. (mehr…)

Dritte Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts ist da!

Schwarzes Kleeblatt der ASJ Berlin

Die mittlerweile dritte Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts ist fertig!
Wir wünschen euch – wie immer – viel Vergnügen beim lesen!
[Download]

Aus dem Editorial:

„Wenn ihr eure Ketten nicht zerreißt,
von selber brechen sie nicht.“ Dieses Zitat Erich Mühsams scheint Gehör gefunden zu haben. Aber nicht etwa hierzulande, nein, es ist mal wieder Spanien in dem der Aufstand die Straße sucht. Im Vorfeld der kommenden Wahlen haben sich dort massive Proteste formiert und wir nehmen dies zum Anlass die Ausgabe Nr. 3 des Schwarzen Kleeblatts mit einem Bericht der spanischen Gewerkschaft CNT zu beginnen, um einem Teil dieser Protestbewegung eine Stimme zu geben.

Seine Stimme soll diesen Sommer auch Erich Mühsam zurückgewinnen. In Erinnerung an den 1934 ermordeten Anarchisten, veranstaltet die ASJ-Berlin dieses Jahr ein Hoffest in Berlin-Kreuzberg. Genau der Bezirk, der trotz oder gerade wegen seiner alternativen Kultur Ziel eines Neonaziaufmarsches werden sollte. Einen Demobericht
und genaueres zum Erich Mühsam Fest findet ihr in der Rubrik „Regionales“.
Die Rubrik „Globales“ hingegen, könnte in dieser Ausgabe „Globalisiertes“ heißen. Neben einem Artikel über den G8 Gipfel, der dieses Jahr in Frankreich stattfindet, wird es einen kritischen Rückblick auf 125 Jahre Coca-Cola geben. In diesem Sinne viel Spaß mit dieser Ausgabe, eure Redaktion des „Schwarzen Kleeblatt“.

P.s. Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Meldung, dass das „Institut für Syndikalismusforschung“ per Unterlassungsklage dazu gezwungen wurde, alle veröffentlichten Texte des Anarchosyndikalisten Rudolf Rocker aus dem Netz zu nehmen. Wir wollen uns hiermit klar gegen das Vorgehen des offiziellen „Rechtsinhabers“ aussprechen und hoffen, dass die Schriften Rockers trotzdem ihren Weg in die Öffentlichkeit finden.

Diese und ältere Ausgaben sind in der Kategorie „Schwarzes Kleeblatt“ zu haben.

Infoveranstaltung „Was ist die ASJ?“

09.06.2011 | 19h | „Was ist die ASJ?“ | FAU-Lokal
Seit nunmehr zwei Jahren existieren bundesweit lose vernetzte Ortsgruppen der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ).
Die ASJ Berlin möchte mit einer Vortragsveranstaltung die Arbeitsweisen und Arbeitsbereiche der Jugendorganisation offen darlegen. Außerdem klären wir die BesucherInnen über unsere gesellschaftlichen Sichtweisen, Ideale und Ziele auf. Mit der Erläuterung der eigenen Praxis und Theorie soll jungen Leuten ein Anstoß gegeben und ihnen Perspektiven aufgezeigt werden, die sich kurz-, mittel- und langfristig durch die Selbstorganisation ergeben.

Natürlich freuen wir uns nicht nur über junge, sondern über jede/n VeranstaltungsbesucherIn, egal welchen Alters. Nach dem Vortrag gibt es eine lockere Diskussionsrunde zu allen anfallenden Fragen sowie zu positiver und negativer Kritik. Für kühle Getränke ist gesorgt.

FAU-Lokal // Lottumstraße 11 // U2 Rosa-Luxemburg-Platz / U8 Rosenthaler-Platz

Unterstützt die ArbeiterInnen von FF Mercantil und die GenossInnen der COB-IAA! Boykottiert Lotto und Finta!

Boycott lotto

FF Mercantil unterhält einen Sweatshop in Araxa (Brasilien) Dort werden Fußballschuhe, Trikots, Kleidung und anderes Zubehör für die Marken Lotto und Finta hergestellt. Die Arbeitsbedingungen sind armselig: lange Arbeitszeiten und -wochen, starke Hitze, Lösungsmitteldämpfe und niedriges Gehalt. Die ArbeiterInnen dort haben angefangen sich zu organisieren. Das war der Zeitpunkt als die Repression begann.

Ein Mitglied der COB-IAA wurde neben anderen KollegInnen deshalb entlassen. Außerdem tauchten irgendwelche Handlanger des Unternehmens im Büro der Gewerkschaft auf und drohten mit „Pistoleros“. Diese Todesschwadronen sind bekannt dafür, dass sie unliebsame GewerkschafterInnen ermorden.

Die Bosse dürfen mit diesem Verhalten nicht durchkommen! Im Moment läuft eine Kampagne an. Bitte unterstützt diese Kampagne, indem ihr Emails an das Unternehmen schickt. Auf der Seite lotto.zsp.net.pl findet ihr ein Formschreiben, dass ihr benutzen könnt, und außerdem weitere Informationen über den Fall.

Die ArbeiterInnen verlangen einen 8 Stunden Tag, eine 5 Tage Woche und finanzielle Zuschläge für gefährliche Arbeiten. Die COB-IAA hat zu einem Boykott der Marken Lotto und Finta aufgerufen um Druck auszuüben. So nebenbei, die Homepage von Lotto erzählt einen Blödsinn wie „kooperative Verantwortung“, während die ArbeiterInnen in den brasilianischen Sweatshops elende Bedingungen erleiden müssen.

Bitte leitet diesen Aufruf weiter und unterstützt die GenossInnen noch heute.