ArbeiterInnen-Lieder-Karaoke

Baiz-Impression
Am 17.2. lud die ASJ-Berlin zum ArbeiterInnenkaraoke in der Schank- und Kulturstätte BAIZ ein. Wir wussten nicht, wie viele Leute anwesend sein würden und ob die Planung des Abends auch in der Praxis aufgehen würde, gab es doch bis dato kaum ähnliche Veranstaltungen, an denen man sich hätte orientieren können. Nachdem kurzfristig vor Ort noch letzte Vorbereitungen getroffen wurden, trafen ab 19:00 Uhr die ersten Gäste ein, sodass ab 19:20 Uhr das kleine Warmup von „Erwin und die Mopedgang“ beginnen konnte.
Mit zwei Gitarren und Gesang spielten die beiden Genossen drei Klassiker der sozialistischen ArbeiterInnenbewegung und schlossen mit weitern drei selbst geschriebenen Stücken ab, welche vornehmlich libertären, klassenkämpferischen aber auch romantischen Charakters waren. Nun begann der eigentliche Teil des Abends, das Karaokesingen. Nach anfänglichem Zögern trauten sich die ersten Mutigen den Einstieg zu machen. Stetig füllte sich der Raum weiter mit Menschen, die Beteiligung am Singen stieg an und der Abend gewann an Fahrt. Begleitet von selbst erstellten Instrumentalversionen aber auch live mit der Gitarre, gaben die Gäste u. A. Lieder wie: „Auf die Barrikaden“, „Sacco&Vanzetti“ und die „Internationale“ zum Besten. Insgesamt standen rund 20 Titel zum Nachsingen zur Auswahl. Im Allgemeinen war der Abend locker gehalten, es gab zwischendurch kleine Pausen mit Musik aus der Konserve. Gegen Ende der Veranstaltung, welches aus Lärmschutzgründen bei 22:00 Uhr lag, war der Raum immer noch fast komplett gefüllt und wäre es nach den BesucherInnen gegangen, wäre es womöglich noch eine ganze Weile mit der musikalischen Unterhaltung weitergegangen.

An dieser Stelle sei nochmal ein fettes DANKESCHÖN an die Baiz ausgesprochen, welche uns diese Veranstaltung räumlich und technisch ermöglicht hat. Zusasmmenfassend lässt sich sagen: Auch wenn wir Veranstaltungen dieser Art nicht gewohnt sind und es sicher die ein oder andere Ungereimtheit gab, war es ein erfolgreicher Abend, der bestimmt Appetit auf weitere dieser Art gemacht hat. Dann sicherlich auch etwas eingespielter und mit einem größeren Repertoit an Titeln.
Zum Schluss auch Danke an alle BesucherInnen, vor allem an jene, welche sich aktiv am „musikalischen Klassenkampf“ beteiligten.

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