Archiv für Januar 2010

Solidaritätsaktion für die Belegschaft des Kino Babylon und die FAU Berlin vom 29.01.10

Videolink!:

In den frühen Morgenstunden des 29.01.2010 wurde von Mitgliedern der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ)
Berlin
im Zuge einer Solidaritäts- und Unterstützungsaktion ein Transparent mit
dem Spruch „Da hat’s der Chef nicht schwer – ver.di gelb – Babylon prekär“ gegenüber der ver.di-Zentrale
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Solidaritätsaktion mit der Belegschaft des Kino Babylon und der FAU Berlin vom 29.01.10

In den frühen Morgenstunden des 29.01.2010 wurde von Mitgliedern der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ)
Berlin
im Zuge einer Solidaritäts- und Unterstützungsaktion ein Transparent mit
dem Spruch „Da hat’s der Chef nicht schwer – ver.di gelb – Babylon prekär“ gegenüber der ver.di-Zentrale
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29./30. Januar: Internationale Protesttage gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit


Nachdem die Geschäftsführung des Kino Babylon Mitte bereits am 11. Dezember 2009 eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte, nach dieser sich die FAU-Berlin nicht länger als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf, wurde diese skandalöse Entscheidung nun am 5. Januar durch das Berliner Landgericht bestätigt. Die FAU-Berlin führt seit Juni 2009 gemeinsam mit der Belegschaft des Kinos einen Arbeitskampf.. Am 29. und 30. Januar 2010 wird zu internationalen Aktionstagen für die Gewerkschaftsfreiheit aufgerufen.

Der jetzige Vorstoß ist ein Novum in der bundesdeutschen Rechtssprechung, da er das Grundrecht auf Koalitions- und Gewerkschaftsfreiheit aushebelt.Der Klage ging eine Reihe von juristischen Angriffen auf die organisierte Belegschaft voraus. Ein Skandal ist außerdem, dass der nun bestätigte Beschluss per einstweiliger Verfügung erging und sich somit lediglich auf der Anhörung der Geschäftsführung begründete.

Für die Verteidigung der Rechte aller ArbeiterInnen rufen wir , wie auch die FAU und andere Gruppen(?) deswegen am 29. und 30. Januar zu internationalen, vielfältigen Aktionen auf. Es ist wichtig solchen Entwicklungen von Anfang an entschlossen entgegen zu treten und Solidarität sowohl mit den Beschäftigten des Kinos als auch mit der FAU Berlin zu zeigen. Organisiert Protest und beteiligt euch an den Aktionen in eurer Stadt.

Denn weiter gilt:
Mit der Belegschaft-Für die Belegschaft!
ASJ Berlin

Links

Informationen zum Arbeits-
kampf am Kino Babylon Mitte

Blog der Belegschaft
Chronologie
andere Infos
Artikel in der Direkten Aktion
07/08 2009:
Schluss mit den Babylöhnen
09/10 2009 Wie im falschen Film
11/12 2009: Showdown im Tarifduell
01/02 2010: Verboten kämpferisch!
01/02 2010 Berliner Provinzposse
Aufruf der
FAU-Berlin

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English: PDF
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Chronisch unorganisierter Anarchismus? Die Anarchistisch-Syndikalistische Jugend (ASJ) will das Gegenteil beweisen.

Kämpfen statt verzichten

Folgenden Text haben wir von der Jugendzeitung Utopia übernommen:

Dem Anarchismus haftet das Klischee der Unorganisiertheit seit jeher, und nicht immer völlig unbegründet, an wie Kaugummi. Seit mehreren Monaten befindet sich nun die Anarchistisch Syndikalistische Jugend (ASJ) im Aufbau. Diese Jugendorganisation, die der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) nahe steht, hat zwar noch keine allgemeinen Statuten und kein einheitlich verschriftlichtes Selbstverständnis. Die ASJ-Ortsgruppe Bonn umreißt ihren Gesellschaftsentwurf aber beispielsweise in ihrem eigenen Selbstverständnis: „Wir lehnen jegliche Form von Zwang oder Hierarchie ab und streben eine gewaltfreie, basisdemokratische und in allen Lebensbereichen selbstverwaltete Gesellschaft an.“
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Nachbereitung: ASI-Kundgebung vor dem Serbischen Konsulat vom 31.12.2009

Kundgebung 31.12.2009_Vor der botschaft
Am Morgen des 31.10.2009 versammelten sich ca. 30 zumeist Jugendliche AktivistInnen der ASJ Berlin, der LSG Bergstraße, FAU Darmstadt und Halle vor den Toren des Serbischen Konsulats zu Berlin.

Nach gut einer halben Stunde tauchten auch die üblichen Repressionsorgane auf, nicht ohne anzumerken, dass die Iranische (!) Botschaft eines besonderen Schutzes bedarf. Nach dem Hinweis, es handle sich um das Serbische Konsulat, wurde seitens der Polizei eindringlichst darauf hingewiesen dem nicht vorhandenen Verkehr doch bitte die Fahrbahn frei zu machen und sich auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig zu platzieren.

Bei guter Musik und guter Stimmung wurde die Freilassung aller politischen Gefangenen, insbesondere der serbischen GenossInnen eingefordert.

Die Reden der ASJ Berlin und der LSG Darmstadt wurden unter freudigen Rufen und Fahrbahnhinweisen der Polizei aufgenommen.

Nach gut 1 1/2 Stunden (und zwischenzeitlichen Schneeballschlachten bei minus 8 Grad) löste sich die Versammlung auf. Zu guter Letzt ließ es sich die Polizei nicht nehmen, den mit dem Bus abreisenden AnarchosyndikalistInnen Polizeigeleit zu gewähren, was auch beim Busfahrer für Gelächter sorgte.

Alles in Allem eine gelungene Kundgebung, schade, dass nicht mehr Menschen von der FAU Berlin oder der Anarchistischen Föderation Berlin anwesend waren.

Weitere Infos unter:
Solidaritätsseite der ZSP:
belgradesolidarity
Siehe auch:

Aufforderung zur Stellungnahme zur Inhaftierung unserer Serbischen GenossInnen und offenen Brief an die Serbisch-Deutsche Gesellschaft


Aufruf zur Solidarität mit den Inhaftierten Mitgliedern der serbische ASI-IAA von der ASJ Berlin

Der Flyer zur Aktion:

Download

Im folgenden soll die Rede der ASJ Berlin dokumentiert werden.

[Update!] Inzwischen auch bei Indymedia erschienen!
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