Solikundgebung für ermordeten Iwan Chutorskoi!

Am Abend des 16. Novembers 2009 wurde der Moskauer Iwan Chutorskoi in seinem Treppenhaus hinterrücks erschossen. Der russische Antifaschist und Anarchist stand schon seit längerem auf den Todeslisten dortiger extrem rechter Organisationen. Dieser Vorfall spiegelt die katastrophalen Verhältnisse innerhalb der russischen Gesellschaft im Umgang mit dem Faschismus wieder. Parallel dazu finden staatliche Repressionen gegen Arbeiterorganisationen statt.
So muss zum Beispiel die anarchosyndikalistische SKT (Sibirische Konföderation der Arbeit) die nationalistische Willkür des Machtapparates erfahren: Direkt auf einer Kundgebung kommt es zu Übergriffen von zivilpolizeilichen Prügeltrupps (als Waffen dienten Russlandfahnen!), wird auf ArbeitgeberInnen von AktivistInnen Druck ausgeübt, diese zu entlassen und zusätzlich wird in absurden Verleumdungsversuchen behauptet, die SKT sei eine nazistische Vereinigung.

Jetzt müssen wir Solidarität zeigen! Ein Angriff auf eine/n ist ein Angriff auf alle!

Kundgebung Freitag, 18.12. 18 h
Unter den Linden 63-65, vor der russischen Botschaft

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