Archiv für Juli 2009

Hausverbot für alle? Neuer Eklat im Babylon.

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Sind FAU-Gewerkschafter schlimmer als Nazis? Babylon-Geschäftsführer lässt FAU-GewerkschafterInnen und SympathisantInnen aus Kino entfernen.
Timothy Grossman, Geschäftsführer des Kinos Babylon Mitte, lässt keine Gelegenheit aus, sich die Blöße zu geben. Am Mittwoch, den 29. Juli 2009, waren ca. 20 FAU-GewerkschafterInnen und Mitglieder der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) einer öffentlichen Einladung des Italienischen Kulturinstituts zu einer Gratis-Filmpremiere gefolgt. Kaum angekommen, wurden einzelne Leute von Grossman persönlich des Hauses verwiesen – wohlgemerkt ohne Begründung. Schließlich meinte er gar: „ihr alle müsst das Haus verlassen“. Wer mit „alle“ gemeint war (etwa das ganze Publikum? Kann uns nur recht sein!), wollte er auf Nachfrage nicht erläutern. Während explizit angesprochene Personen dann tatsächlich dem Verweis folgten, blieben zahlreiche Leute, die sich von den diffusen Verweisformulierungen nicht angesprochen fühlten, im Kinosaal und machten es sich auf Einladung der Veranstalter und Besucher bequem.prekba - prekäres Babylon (mehr…)

Solidaritätserklärung der Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin

Banner der ASJ bei der Babylo(h)n-Protestkundgebung
Wir, die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin (ASJ), erklären unsere Solidarität mit der kämpfenden Belegschaft des Kinos Babylon. Die prekären Arbeitsbedingungen und sozial die unwürdige Entlohnung sowie die ignorante und zum Teil sogar repressive Haltung der Geschäftsführung müssen ein Ende haben. Wir werden den unbefristeten Arbeitskampf der Beschäftigten und der FAU so weit wie möglich unterstützen und mit ihnen solidarisch zusammenstehen. Wir stehen mit dafür ein, dass der Kampf im Betrieb siegreich zu Ende geht und dass unsere GenossInnen zumindest ein erträgliches Leben im kapitalistischen Alltag führen können.

Solidarische Grüße
ASJ Berlin