ASJ Tresen mit Reisebericht aus der Ukraine

Lunte | Weisestr. 53 | Sa. 18.10.2014 | 19 Uhr

Es ist wieder soweit! Wir freuen uns auf unseren ASJ Tresen mit leckerem veganem Essen auf Spendenbasis sowie kühlen Getränken!

Außerdem gibt es ab ca. 20 Uhr die Möglichkeit, einem Vortrag zu anarchistischen Perspektiven in der und auf die Ukraine-Krise zu lauschen:

Seit Ende 2013 hat sich die politische Situation in der Ukraine stark gewandelt. Nazis haben starken Zulauf erhalten, der Osten versinkt im Bürgerkrieg und die Krim ist russisch. Einige linke Strukturen haben deutlich unter diesen Veränderungen zu leiden gehabt.

Aber was haben eigentlich anarchistische Aktivist*innen während des Maidan gemacht? Wo stehen sie jetzt? Was gibt es für Perspektiven? Dieser Vortrag will die Situation anarchistisch orientierter Aktivist*innen in der Ukraine sowie ihre Sicht auf die Geschehnisse der letzten elf Monate beleuchten. Im Zentrum stehen dabei vor allem das Student*innennetzwerk „Direkte Aktion“, die Gruppen der anarchsyndikalistischen Gewerkschaft Autonome Arbeiter*innenunion in Kiev und Charkow sowie das Kollektiv der allerersten Hausbesetzung der Ukraine. Eine zweiwöchige Reise durch die Ukraine mit zahlreichen Gesprächen mit anarchistisch orientierten Aktivist*innen sowie einem Besuch in der ersten Hausbesetzung der Ukraine, dem Soziokulturellen Zentrum „Avtonomia“ in Charkow, ist Anstoß und Hauptquelle dieses Vortrags gewesen.

Aufgrund des Themas möchten wir euch nochmals darauf hinweisen, dass wir nationalistische-, rassistische-, sexistische-, homophobe Äußerungen und Nazis nicht dulden werden.

Jeder nur ein Kreuz!

Am Samstag werden wieder christliche Fundamentalist*innen mit weißen Kreuzen durch Berlin marschieren und Frauen das Recht auf Abschiebung (und was sie dafür halten.. nämlich auch die Pille danach) absprechen – sowie jenen, die ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung in Anspruch nehmen, als Mörderinnen diffamieren. Dabei sind sie sich nicht mal zu schade, anlässlich des auch aus feministischer Perspektive problematischen Trends zur vorgeburtlichen Auslese (PND, PID) sich als Anwalt von Behinderten darzustellen, während ihr „Lebensschutz“ offensichtlich bei den Ungeborenen aufhört.

Das Bündnis „Marsch für das Leben“? What The Fuck will sich das nicht unwiedersprochen hinnehmen:

„Für den 20. September 2014 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Damit will er für ein generelles Verbot von Schwangerschafts-Abbrüchen demonstrieren und etikettiert dies als »Lebensschutz«. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-Gegner_innen nicht ungestört ihre antifeministischen Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den »Marsch« blockieren!“

Wir auch nicht! Deshalb rufen wir alle auf, um 11.30 Uhr zum U-Bhf. Kochstraße (U6 / M29) zu kommen. Dort wird eine kraftvolle Demo starten, mit dem Ziel, den Marsch anschliessend zu blockieren oder zumindest merkbar zu stören.

Wenn euch das noch nicht vollständig ausgepowert hat, seid ihr auch herzlich eingeladen, zu unserem Tresen in die Lunte (Weisestraße 53) zu kommen. Es erwarten euch Verköstigung, kühle Getränke sowie ab 20 Uhr ein interessanter Vortrag zur Selbstverwaltung in Nord-Kurdistan (siehe unten).

Sommerpause is over!

Wer nicht nur unsere Veranstaltungen konsumieren, sondern selbst aktiv werden möchte, ist übrigens herzlich eingeladen, mal bei der alle 2 Wochen stattfindenden Vollversammlung vorbeizuschauen. Diesen Dienstag geht’s nämlich wieder richtig los! Ab 18 Uhr im FAU-Lokal (Lottumstraße 11, U2 Rosa-Luxemburg-Platz / U8 Rosenthaler-Platz)..

Post-Sommerloch-Tresen mit Kurdistan-Special

Lunte | Weisestr. 53 | 20.09.2014 | 19 Uhr

Während es um uns herum eh keine Sommerpause gab, ziehen wir mit nun nach und eröffnen den heißen Herbst mit leckerem Essen auf Spendenbasis sowie kühlen Getränken!

Aber auch der Inhalt kommt nicht zu kurz: Wir werden uns nämlich (ab ca. 20 Uhr) etwas zum „Friedensprozess und Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan“ erzählen lassen.

Zu Zeiten staatlicher Repression und dem Versuch eines Friedensprozesses zwischen den Guerillas der PKK und dem türkischen Staat beginnt der Aufbau eines Rätesystems. Frauen-, Jugendräte und weitere Formen der Selbstorganisation von unten sowie kommunale Selbstverwaltung werden aufgebaut. Sie sind jenseits von Staat, Macht und Kapital die Antwort auf kapitalistische Ausbeutung sowie militärische und biopolitische Unterdrückung. Ein Modell für die radikale Linke (nicht nur) hierzulande?

Im März 2014 waren die Referent*innen Teil einer internationalistischen Delegation, welche mit dem Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) den türkischen Teil Kurdistans bereiste.

Kommt in die Lunte und diskutiert mit!

Die Veranstaltung ist Teil einer berlinweiten Veranstaltungsreihe.

Veranstalter*innen:
North East Antifascists [NEA]
Hände weg vom Wedding
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Schon mal vormerken:
Zweiter Teil der Reihe, diesmal dann auch bundesweit, im Oktober 2014. Achtet auf Ankündigungen auf den oben genannten Seiten.

„sich fügen heißt lügen“ – Mühsam neu vertont

Fr. 19. September 2014 | 18.00 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestr. 9)
Musik:
Der singende Tresen | Lesung: Markus Liske (Gedankenmanufaktur Wort & Ton) | Eintritt frei

Anlässlich des 80. Todestages von Erich Mühsam laden wir zu einem kleinen Kulturprogramm in die Freilichtbühne Weißensee.
Erich Mühsam war Literat und Dichter, Anarchist, Freigeist und vieles mehr. Der Glaube daran, dass der Mensch im Kern gut sei, auch wenn er viel Dummes täte und eine lebensbejahende Einstellung zur Welt waren sein Antrieb.
Dem lebensfrohen und manchem Genuss nicht abgeneigten Mühsam haucht der „Singende Tresen“ mit seinem Programm „Mühsam Blues“ neues Leben ein. Ergänzend leitet Markus Liske anhand verschiedener Anekdoten und Stationen aus dem Leben Erich Mühsams durch den Abend. Neuvertonungen der Gedichte „Schnaps“ und der „Gesang der Vegetarier“ gehören zu den Schmunzlern des Programms. Die Sympathie Mühsams für Bettelnde, Prostituierte, Diebe und andere Ausgegrenzte finden hier eine besondere Betonung.
Mühsams Ansinnen, möglichst unterschiedliche Menschen für den Kampf um Freiheit und Gleichheit zu gewinnen, machte ihn immer wieder zur Zielscheibe rechter Kräfte. So saß er Zeit seines Lebens immer wieder in Haft. Am 10. Juli 1934 wurde er im KZ Oranienburg von den Nazis ermordet, denen Mühsam wegen seiner jüdischen Wurzeln, seiner Weltanschauung und seiner publizistische Tätigkeit verhasst war.

An das Werk der vielschichtigen Persönlichkeit Erich Mühsam wollen wir erinnern, indem wir seine Chansons und Gedichte für einige gemeinsame Stunden wieder zum Leben erwecken.

Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA) | Haus der Jugend Bunte Kuh e.V.

Terminhinweise nach dem Mühsam-Abend:
19.30 – 21.30: Uhr Video-Kundgebung gegen den Thor Steinar Laden | Antonplatz
20.30 Uhr: Vorführung des Films “Django” | Freilichtbühne Weißensee
Eintritt: Erwachsene: 6,50 Euro, Kinder: 3 Euro.

Show some solidarity!

Schulkundgebung

Seit nun zwei Tagen sind die Sommerferien in Berlin zu Ende und überall beginnt der Schulunterricht von Neuem. Doch an der SSB, der Schwedischen Schule in Berlin, nicht wie gewohnt, denn es fehlt ein Teil des Lehrkörpers. Nachdem im Juni die Geschäftsführung des kirchlichen Trägers die gesamte Lehrerschaft feuerte, als diese began sich gegen eine geplante Lohnsenkung zu wehren, haben nun einzig die in der FAU Berlin organisierten Gewerkschaftsaktivisten keine Anstellung mehr erhalten. Kolleg(inn)en, die sich mit dem Arbeitskampf der Genossen solidarisierten wurden zwar wieder eingestellt, aber ebenfalls mit schlechteren Arbeitsverträgen abgestraft. Im berliner Bildungswesen ist es mittlerweile hässliche Gewohnheit, dass angestellte Lehrer- und Erzieher*innen über die Ferienzeiten gekündigt werden, um ihre Gehälter einzusparen. Die Svenska Skolan zeichnet sich nun darüber hinaus durch ein autoritäres und explizit gewerkschaftsfeindliches Verhalten aus.

Die FAU Berlin hat deshalb eine Kundgebung für Mittwoch, den 03.09 um 17.30 Uhr angekündigt, die wir unterstützen. Kommt vorbei, zeigt Solidarität und mobilisiert was das Zeug hält. Denn ein Angriff auf Einzelne ist ein Angriff auf uns alle! Die Kundgebung findet vor der Schule in der Landhausstraße 26 (U Berliner Str.) statt.

Einen Überblick und Chronik zum Konflikt gibt es hier.

Aktuelle Ankündigungen zur Kundgebung hier.

LiMesse 2014

In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das boten bereits die 1. und 2. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) in den Jahren 2010 und 2012 einen Rahmen. Dieses Jahr widmet sich die LiMesse schwerpunktmäßig dem Themenkomplex Frauen.Arbeit.Migration.

Auch wenn es über 500 Kilometer sind, die zwischen Berlin und dem Austragungsort der Libertären Medienmesse liegen, ist der Weg mit aller Sicherheit lohnenswert. Daher möchten wir euch ganz herzlich den Abstecher nach Essen Ende diesen Monats empfehlen. Alle weiteren Infos zu Unterkünften, Programm und Drumherum findet ihr auf www.limesse.de.

3. Libertäre Medienmesse | 29.08.2014 – 31.08.201 | Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen

limesse14

¡No pasarán! In Bad Nenndorf den Nazis entgegentreten

BN blockieren

Schon im letzten Jahr hatten wir den Aufruf unterstützt den Bad Nenndorfer Naziaufmarsch, mit dem Neofaschisten jahrelang in geschichtsrevisionistischer Manier versucht haben einen Opfermythos zu konstruieren, ein Ende zu setzen. Im August 2013 konnte die Kampagne Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf dann tatsächlich weitere große Erfolge erzielen. Erstmals hatten hunderte Menschen die Aufmarschstrecke der Nazis blockiert und die symbolträchtige Abschlusskundgebung verhindert. Von den ehemals knapp 1000 Nazis, waren nur noch knapp 250 übrig geblieben. An diesen Erfolgen muss nun angeknüpft werden. In diesem Sinne, den Blockierer*innen viel Glück und unsere Solidarität!

Anreise nach Bad Nenndorf | Samstag, 02. August | 9:00 Uhr | Hannover Hbf.

Aufruf 2014

Solidarität mit Blogsport

Solidarität mit Blogsport!
Nazis und Rassist*innen den Stecker ziehen

Der bekannte Blogbetreiber Blogsport sieht sich mit einer Klage konfrontiert.
Kevin Hauer, der stellvertretende Vorsitzende der kulturalistischen/ rassistischen Partei „Pro NRW“ klagt gegen Blogsport, da angeblich Bilder von ihm auf dem Host veröffentlicht worden sei, auf denen er den rechten Arm erhoben hat sowie mit Burschenschaftskappe und einem Hitler-Portrait posiert (1). Hauer, der für die Partei als Ratsherr in Gelsenkirchen aktiv ist, fordert vom Provider Schadensersatz- unter dem Deckmantel des Rechtes am eigenen Bild.

Ein rechter Funktionär und Anwälte aus dem Umfeld neonazistischer/ rassistischer Strukturen Hand in Hand- alles nur Zufall?

Dass hier weniger Eitelkeiten, sondern vielmehr ein manifestes politisches Interesse von Rechts vorliegt, dem linken Blog-Betreiber die Existenzgrundlage zu entziehen, offenbart nicht zuletzt die Vita von Hauers juristischer Vertretung im Prozess gegen Blogsport. Als solche fungiert Björn Clemens, aktiv in der revisionistischen und revanchistischen „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO)“. Die JLO stellt eine verbindende Struktur zwischen neonazistischen Kameradschaften, Parteien und weiteren rechten Akteur*innen dar (2). Bis vor einigen Jahren übernahm sie jährlich im Februar die Anmelderrolle für Europas größten Naziaufmarsch in Dresden, welcher die letzten Jahre dank antifaschistischer Blockaden und Interventionen immer wieder gestört und verhindert werden konnte.
Kaum weniger einschlägig ist sein neuer Anwalt, der PRO NRW Funktionär Markus Beisicht,mit dem Hauer gegen weitere emanzipatorische Strukturen vorgeht. Auch er ist ein alt bekannter Aktiver neonazistischer und rassistischer Strukturen. Vor seinem Engagement war Beisicht Mitglied der neonazistischen „Deutschen Liga für Volk und Heimat“.

Mithilfe der Klagen gegen Blogsport und den Abmahnungen gegenüber dem Gelsenkirchner Verband der „Falken“ sowie dem weiteren Blog eines lokalen Journalisten, soll nun das bürgerliche Image der Partei aufpoliert werden. Dabei berichteten regionale Medien bereits über den Vorfall und der Rat der Stadt Gelsenkirchen, wo Hauer das Amt eines Ratsherren bekleidet, distanzierte sich unter dem Slogan „Menschenrechte statt rechte Menschen“ gegen Hauer und Konsorten (3). Als „unpolitischen Jux“ bezeichnete Hauer selbst das Bild mit dem erhobenen rechten Arm, zur Burschenschaftskappe und Hitler-Bildnis fiel ihm allerdings nichts mehr ein (4).
Doch seine Motivation scheint auch so klar zu sein: antifaschistischen Seiten soll der Stecker gezogen werden.
Und dafür machen sich Nazis und Rassist*innen auch gerne mal die Staatsanwaltschaft zu nutze.

Keine Anonymität für geistige Brandstifter

Auch Hauers Partei „Pro NRW“ ist ein bekannter Akteur bei rassistischen Protesten gegen vermeintliche Überfremdung und den Zuzug von Menschen aus dem östlichen Europa. Mit Anti-Romaismus und der Hetze gegen Muslime geht die Partei auf Stimmenfang und befeuert so regionale rassistische Proteste wie im vergangenen Jahr in mehreren Stadtteilen Duisburgs (5).
Die Kundgebungen vor den Wohnorten von Geflüchteten und Roma stellen einen unmittelbaren Angriff in deren Privatsphäre dar. Im Gegensatz zu den rechten Hetzer*innen vor deren Haustür verfügen Roma-Familien und Geflüchtete kaum über Rückzugsräume. Sie werden durch derlei Aktionen als „Fremdgruppe“ in der Nachbarschaft gebrandmarkt und auch ein Wohnortwechsel scheint für sie oft aussichtslos. Es geht darum, die Frage zu stellen, weshalb Personen wie Hauer auf ihr Privileg der „Privatsspähre“ pochen, wenn es doch zum Geschäft seiner Partei gehört, das Leben von Menschen unentwegt so massiv anzugehen?

Blogsport für alle – alle für Blogsport!

Inspiriert durch politischen Blogger-Aktivismus aus den USA ging Blogsport 2006 ans Netz, um politisch und künstlerisch Aktiven eine Plattform zur Veröffentlichung zu geben. Blogsport ermöglicht damit vielen Menschen, sich individuell und kollektiv zum politischen Tagesgeschehen zu äußern, ohne dabei auf die Infrastruktur oder Diktion einer politischen Organisation angewiesen zu sein. Blogsport versteht sich auch sonst als Gegenangebot zu rein kommerziellen und „unpolitischen“ Blog-Anbietern, speichert keine IP-Adressen, nimmt eine Firewall-Funktion gegen mögliche Anzeigen, Abmahnungen und Klagen ein und bietet rechten Gruppierungen keine Plattform, sondern vielmehr alternativen Versänden, Kongressen und Gruppen die Möglichkeit, kostengünstig Werbung zu schalten.
Auch wenn sich der Trend des „Privat“-Bloggens in der hiesigen Linken nicht durchsetzte, so entwickelte sich Blogsport in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Internetangebote linker Bewegungen im deutschsprachigen Raum. Bedurfte es bis bis vor einiger Zeit noch Vorkenntnisse zum Erstellen einer Website, so eröffnete Blogsport zahlreichen antifaschistischen Aktiven und Gruppen – vor allem aus dem ländlichen und strukturschwachen Raum- unter anderem die Möglichkeit, Einblicke über örtliche Nazistrukturen zu veröffentlichen. Viele gesellschaftskritische Publikationen verweisen in ihren Quellenangaben mittlerweile auf Blogsport-Beiträge, da sich der Anbieter als kontinuierliches und zuverlässiges Webangebot etablieren konnte. Keine Mobilisierung gegen Naziaufmärsche, keine Jugendantifa-Gruppe, kein Kritikpapier – ohne Blogsport.

Klagen wie die des Gelsenkirchener PRO NRW-Vorsitzenden sind ein Angriff auf genau dieses Angebot und sollten von allen ernst genommen werden, die Blogsport nutzen. Es liegt darum an uns: spendet, macht Soli-Partys, stellt Spendendosen auf – und richtet euren nächsten Blog anstatt bei rein kommerziellen Anbietern mal wieder bei Blogsport ein!

Wir lassen uns nicht einschüchtern- Nazis und Rassist*innen gehören aus der Anonymität geholt!
Wir solidarisieren uns mit Blogsport und seinen antifaschistischen Plattformen.
Gemeinsam sammeln wir Geld und zeigen symbolische und praktische Solidarität!

Antifaschistische und antirassistische Gruppen und Plattformen im Juli 2014

Weitere Informationen unter: http://blogsportsoli.noblogs.org/

Bleiberecht! Was sonst?!

Wir schließen uns dem Statement der FAU Berlin an:

Die ASJ solidarisiert sich mit dem Protest der Flüchtlinge in Kreuzberg und begrüßt die vielfältige Unterstützung aus Nachbarschaft und von AktivistInnen. Wir fordern: Bleiberecht für alle! In diesem Fall ist dies nach §23 des AufenthG: einen Aufenthaltsstatus aus humanitären Gründen möglich. Dies ist auf Senatsebene umsetzbar.

Wir verurteilen den aktiven Rechtsbruch des Senats, indem sich nicht einmal an die getroffenen Vereinbarungen des Einigungspapiers vom Oranienplatz gehalten wurde. Während der Kampf um ein menschenwürdiges Leben als „Erpressung“ verunglimpft wird, begehen staatliche Ebenen Rechtsbruch und spielen mit dem Leben von Menschen. Das Verhalten des einstigen DDR-Flüchtlings und heutigen „christlichen“ Innensenators Frank Henkel, der seit Monaten auf Räumung drängt, kann nur als menschenverachtend interpretiert werden. Die ASJ Berlin unterstützt daher folgende Petition: Link

Erich Mühsam Gedenken 2014

Samstag 12.07.2014 | Erich Mühsam Gedenkdemo und Fest | S-Oranienburg/Zukunft am Ostkreuz
2014 jährt sich der Todestag Erich Mühsams zum achtzigsten mal. Zu diesem Anlass wird es am 12. Juli gleich zwei wichtige Termine in und bei Berlin geben. Zunächst läuft unter dem Motto „Sich fügen heißt lügen – Kampf den alten und neuen Nazis – In Gedenken an Erich Mühsam“ um 13 Uhr die Gedenkdemonstration in Oranienburg los. Den Aufruf und weitere Infos zur Demo findet ihr hier. Außerdem gibt es noch ein kleines, aber feines Mobivideo. Danach geht’s mit prall gefülltem Timetable weiter im Zukunft am Ostkreuz. Ab 16 Uhr werden euch auf vier Bühnen Literatur, Musik und Diskussionen rund um Mühsam, Antifaschismus und linksradikaler Kultur geboten. Das ausführliche Programm, Hintergrundinfos etc. findet ihr auf der offiziellen Seite des Erich-Mühsam-Festes. Hin da, vorbeischauen lohnt sich!

Sommerpause :)

bonnaflagge
Unsere Sommerpause steht an. Um uns genung Zeit für Urlaub und Freizeit zu gönnen, werden wir unseren Arbeitstakt in den nächsten zwei Monaten etwas zurückfahren. Heute fällt deshalb die Vollversammlung aus, denn statt zu den regulären Terminen, trifft sich das Plenum im Juli und August nur je einmal im Monat, und zwar am 08.07 und 12.08. Ab dem 16.09 läuft dann alles wieder im gewohnten Rhythmus. Selbstverständlich bleiben wir aber weiterhin für euch erreichbar und beantworten gerne eure Mails. Wir wünschen euch einen schönen Sommer!

Anarchistinnen – damals und heute

Wir werden euch etwas zu anarchistischen und syndikalistischen Frauenbewegungen (u.a. in Spanien, Deutschland und Italien) erzählen und anschließend Raum für Diskussionen geben.

Dienstag | 24.06. | 19 Uhr | Café Cralle | Hochstädterstr. 10a | U-Bhf. Leopoldplatz

Tresen goes Tempelhof

ACHTUNG:
Aufgrund des schlechten Wetters sind wir doch in der Lunte (Weisestr. 53) anzutreffen!

Statt in die muffige Schankwirtschaft, gehts an diesem Samstag nach draußen aufs Tempelhofer Feld. Ihr findet uns ab 18 Uhr in der Grill-Area, links von den Gärten, bei der schwarz-roten Fahne. Dort gönnen wir uns ein leckeres veganes Barbecue und freuen uns auf einen entspannten Abend mit euch. Sehr cool, wenn ihr was mitbringt – auch nicht schlimm, wenn’s nicht klappt. In jedem Fall seid ihr herzlich willkommen!

Für die begeisterten Leser*innen und Schreiberlinge unter euch, wird es das neue Schwarze Kleeblatt geben und oben drauf eine offene Redaktionsrunde. Wir freuen uns, wenn ihr Ideen, Artikelvorschläge, Kritik mitbringt, oder sogar Lust habt euch mal als Autor*in / Redakteur*in zu versuchen. Nach siebzehn Ausgaben des Schwarzen Kleeblatts gibt es Stoff genug sich einmal auszutauschen und grundsätzlich über libertäre Medienarbeit zu diskutieren.

Im Anschluss gehts gemeinsam nach Lichtenberg auf die Nachttanzdemo „Musik braucht Freiräume“.

Cheers!

the black cloverleaf #17

titelbild_schwak17

Hier ist es, das siebzehnte Schwarze Kleeblatt !

Folgendes haben wir für euch im petto:

You better work bitch! – Kritisches zur Arbeit im Globalen Norden (S.3)

Das Unsichtbare sichtbar machen – Zu Reproduktion und Reproduktionsarbeit (S.6)

Mit Klasse! – Über die Veränderung der Arbeit und fehlendes Klassenbewusstsein (S.9)

Transhumanismus – Die schleichende Abschaffung des Menschen? (S.11)

Von Säcken und Bienchen - Eine Gesellschaft zwischen Lethargie und Stress (S.14)

Power to the Bauer – Auf dem Lande wächst etwas heran (S.16)

Eine Frage der Revolution – Über den Zusammenhang von Sozialismus und Kultur im Syndikalismus (S.18)



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