Erich Mühsam Gedenken 2014

Samstag 12.07.2014 | Erich Mühsam Gedenkdemo und Fest | S-Oranienburg/Zukunft am Ostkreuz
2014 jährt sich der Todestag Erich Mühsams zum achtzigsten mal. Zu diesem Anlass wird es am 12. Juli gleich zwei wichtige Termine in und bei Berlin geben. Zunächst läuft unter dem Motto „Sich fügen heißt lügen – Kampf den alten und neuen Nazis – In Gedenken an Erich Mühsam“ um 13 Uhr die Gedenkdemonstration in Oranienburg los. Den Aufruf und weitere Infos zur Demo findet ihr hier. Außerdem gibt es noch ein kleines, aber feines Mobivideo. Danach geht’s mit prall gefülltem Timetable weiter im Zukunft am Ostkreuz. Ab 16 Uhr werden euch auf vier Bühnen Literatur, Musik und Diskussionen rund um Mühsam, Antifaschismus und linksradikaler Kultur geboten. Das ausführliche Programm, Hintergrundinfos etc. findet ihr auf der offiziellen Seite des Erich-Mühsam-Festes. Hin da, vorbeischauen lohnt sich!

Sommerpause :)

bonnaflagge
Unsere Sommerpause steht an. Um uns genung Zeit für Urlaub und Freizeit zu gönnen, werden wir unseren Arbeitstakt in den nächsten zwei Monaten etwas zurückfahren. Heute fällt deshalb die Vollversammlung aus, denn statt zu den regulären Terminen, trifft sich das Plenum im Juli und August nur je einmal im Monat, und zwar am 08.07 und 12.08. Ab dem 16.09 läuft dann alles wieder im gewohnten Rhythmus. Selbstverständlich bleiben wir aber weiterhin für euch erreichbar und beantworten gerne eure Mails. Wir wünschen euch einen schönen Sommer!

Anarchistinnen – damals und heute

Wir werden euch etwas zu anarchistischen und syndikalistischen Frauenbewegungen (u.a. in Spanien, Deutschland und Italien) erzählen und anschließend Raum für Diskussionen geben.

Dienstag | 24.06. | 19 Uhr | Café Cralle | Hochstädterstr. 10a | U-Bhf. Leopoldplatz

Tresen goes Tempelhof

ACHTUNG:
Aufgrund des schlechten Wetters sind wir doch in der Lunte (Weisestr. 53) anzutreffen!

Statt in die muffige Schankwirtschaft, gehts an diesem Samstag nach draußen aufs Tempelhofer Feld. Ihr findet uns ab 18 Uhr in der Grill-Area, links von den Gärten, bei der schwarz-roten Fahne. Dort gönnen wir uns ein leckeres veganes Barbecue und freuen uns auf einen entspannten Abend mit euch. Sehr cool, wenn ihr was mitbringt – auch nicht schlimm, wenn’s nicht klappt. In jedem Fall seid ihr herzlich willkommen!

Für die begeisterten Leser*innen und Schreiberlinge unter euch, wird es das neue Schwarze Kleeblatt geben und oben drauf eine offene Redaktionsrunde. Wir freuen uns, wenn ihr Ideen, Artikelvorschläge, Kritik mitbringt, oder sogar Lust habt euch mal als Autor*in / Redakteur*in zu versuchen. Nach siebzehn Ausgaben des Schwarzen Kleeblatts gibt es Stoff genug sich einmal auszutauschen und grundsätzlich über libertäre Medienarbeit zu diskutieren.

Im Anschluss gehts gemeinsam nach Lichtenberg auf die Nachttanzdemo „Musik braucht Freiräume“.

Cheers!

the black cloverleaf #17

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Hier ist es, das siebzehnte Schwarze Kleeblatt !

Folgendes haben wir für euch im petto:

You better work bitch! – Kritisches zur Arbeit im Globalen Norden (S.3)

Das Unsichtbare sichtbar machen – Zu Reproduktion und Reproduktionsarbeit (S.6)

Mit Klasse! – Über die Veränderung der Arbeit und fehlendes Klassenbewusstsein (S.9)

Transhumanismus – Die schleichende Abschaffung des Menschen? (S.11)

Von Säcken und Bienchen - Eine Gesellschaft zwischen Lethargie und Stress (S.14)

Power to the Bauer – Auf dem Lande wächst etwas heran (S.16)

Eine Frage der Revolution – Über den Zusammenhang von Sozialismus und Kultur im Syndikalismus (S.18)

Open Air For Open Minds No.8

Samstag 14.07.2014 | Offene Diskussion | Open Air For Open Minds Festival
Zum achten Mal findet dieses Jahr das Open Air For Open Minds der Vosifa statt. Zwischen dem 12.-14.Juni gibt es im Jugendclub Oktopus allerlei zu sehen und die ASJ Berlin ist mal wieder mittendrin. Neben unserem Infostand wird es eine Neuauflage unserer offenen Diskussion über Sexismus, Patriarchat und Feminismus geben. Das Festival beginnt am Donnerstag um 18.00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung von Bernd Langers Antifa-Kunst. Ab Freitag um 16.00 Uhr könnt ihr uns dann am Stand besuchen und Samstag ab 17.00 Uhr findet dann unsere Veranstaltung statt. Wir freuen uns auf euch.

Am Freitag an den Stadtrand fahren!

Freitag 22.05.2014 | Demo gegen Nazistrukturen in Berlin-Buch | 18.00 Uhr
Die Woche begann in Buch und sie endet auch dort. Am Freitag geht es raus gegen Nazistrukturen und den ganzen rechten Klüngel im Nordzipfel dieser Stadt. Startpunkt ist um 18.00 Uhr am S-Bahnhof Buch. Kommt zahlreich!
Hier nochmal der Aufruf zur Demo, alle Hintergründe findet ihr wie gehabt auf der Seite von „Niemand ist vergessen“.

„Kein Ruhiges Hinterland für Nazis – Den rechten Vormarsch stoppen!“ Der Pankower Stadtteil Berlin-Buch hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem Hotspot rechter Aktivitäten entwickelt. Trotz Aufklärungsarbeit und zahlreicher Veranstaltungen gegen die Bucher Nazi-Strukturen im vergangenen Jahr hat sich das Problem weiter potenziert. Die bisher losen Nazi-Cliquen (Bsp.: „Freie Nationalisten Buch“) haben ihre Kontakte zu Nazis im benachbarten Brandenburger Barnim-Kreis intensiviert und sich den lokalen Pankower NPD-Strukturen angeschlossen. Unterstützung erhalten sie außerdem von Kadern des Nationalen Widerstandes Berlin (NW Berlin). Der Kiez dient ihnen auch als Rückzugsraum für die Beteiligung an Berlinweiten Nazi-Veranstaltungen, da sie in Buch nur mit geringem Gegenprotest zu rechnen haben. Buch ist ein gutes Beispiel dafür, wie es wenigen Nazis gelingt, eine ganzes Stadtviertel mit rechter Propaganda zu dominieren und so eine rechte „Homezone“ zu etablieren. Wir begreifen die Etablierung solcher Angsräume, wie in Hellersdorf, Buch oder Schöneweide, als Teil eines rechten Vormarches, der vor allem auch deswegen funktioniert, weil sich die meisten Anwohner_innen bereits daran gewöhnt zu haben scheinen. Wir wollen uns jedoch nicht damit abfinden und rufen daher jeden_n dazu auf, sich am 23. Mai an der Demonstration gegen die Nazi-Homezone in Buch zu beteiligen.

Podiumsdiskussion fällt aus

Die schlechte Nachricht: Die in der YUM-Broschüre angekündigte Podiumsdiskussion „Gewerkschaft in der Krise“ am kommenden Montag (19.05.) muss aufgrund mehrerer Referenten-Absagen leider ausfallen. Wir planen aber, sie nachzuholen.

Ihr seid alternativ dazu eingeladen, nach Berlin-Buch zu fahren und der Ausstellungseröffnung „Opfer des NSU“ beizuwohnen. Weitere Informationen findet ihr hier: http://niemandistvergessen.blogsport.eu/

Außerdem sind wir vorher noch bei der Blockupy-Demo am Start, welche sich gegen die europäische Krisenpolitik wendet und Solidarität von unten dagegensetzt. Außerdem veranstalten wir am Abend des selben Tages unseren Tresen in der Lunte (siehe unten).

Mai-Tresen mit Konzert!

Am Samstag ist nicht nur Blockupy-Demo, sondern es findet auch unser monatlicher Tresen statt! Diesmal mit Konzert: Nachschlag (Ukulelenpunk) und JuWin (Anarcholiedermacher)! Außerdem gibt’s wie immer vegane Vokü und kühle Getränke.

17.05. | 19 Uhr | Lunte | Weisestraße 53

Was ist der revolutionäre Syndikalismus?

Habt ihr euch schon immer gefragt, was eigentlich dieses komische Wort „Syndikalismus“ in unserem Namen bedeutet? Würdet ihr gerne wissen, was wir eigentlich so machen, außer zu Demos aufzurufen?

Dann gibt es Abhilfe: Am Mittwoch, den 14.05. werden wir euch in entspannter Atmosphäre einen Input darüber geben, was es mit der Idee des Syndikalismus auf sich hat und wie wir versuchen, sie umzusetzen. Abgesehen vom Konzept der Jugendgewerkschaft stellen wir auch unsere Kampagnen “Jung und Billig” sowie “Young Union Movement” vor. Bringt eure Fragen mit!

Zeit/Ort: 20 Uhr | K9 | Kinzigstraße 9 (Hinterhof)

..und davor (oder wenn ihr uns eh schon kennt) hierhin!

Nein zu AfD und Querfront!

Da kommt zusammen, was zusammen gehört: Die AfD und Jürgen Elsässer, der Herausgeber des Querfront-Magazins COMPACT, halten am 14.05. in Pankow-Niederschönhausen eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Titel „Wie wird Deutschland wieder souverän?“ ab. Wir aber wollen keine Alternative für Deutschland, sondern eine Alternative zu Deutschland! Aus diesem Grund organisieren die Genoss*innen aus der NEA eine Demo um 17:30 vom S-Bhf. Pankow. Kommt vorbei!

Demo:
Mi. 14.05.2014 | 17.30 Uhr | S-Bhf. Pankow

Info-Veranstaltungen zur AfD:
14.05. | 19 Uhr | Haus der Jugend – Bunte Kuh

16.05. | 19 Uhr | Acud, Veteranenstraße 21, Mitte

Klassismus?! – Ein Vortrag mit Andreas Kemper

Der Begriff des Klassismus und die Auseinandersetzung mit dem Begriff ist im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Anders als in den USA oder Großbritannien, wo es eine weitaus transparentere Auseinandersetzung zur Ausgrenzung und Abwertung von Menschen aus ärmeren Verhältnissen gibt.

Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ beispielsweise ist ein gutes Beispiel für die gezielte Nutzung von Klassismus als politisches Kampfmittel. Hier wird behauptet, dass „menschliche Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent erblich ist“ (Sarrazin 2010, S. 93), da Betroffene sozialer Ungleichheit weniger intelligent seien, jedoch mehr Kinder als Intelligente bekämen, weshalb die Deutschen wiederum immer dümmer würden.

Klassismus ist kann daher nicht nur als irgendwie geartetes Ausgrenzungsverhältnis im Alltag betrachtet werden, sondern dient der politischen Elite zur gezielten Dämonisierung und Demoralisierung einkommensschwacher Menschen.

Klassismus als Ausgrenzungsverhältnis beschränkt sich allerdings nicht nur auf den gesellschaftlichen Mainstream, auch in linken Zusammenhängen gehören verbale Ausgrenzungen wie „Assi” oder „Proll” zur traurigen Realität. Das mag vor allem damit zusammenhängen, dass linke Zusammenhänge von Menschen dominiert werden, die aus materiell abgesicherten Familienverhältnissen entstammen, das Gymnasium und später die Universität besucht haben, ohne dort mit Menschen aus Armutsverhältnissen oder gewerkschaftlich organisierten Lohnarbeiter*innenhaushalten in Kontakt gekommen zu sein.

Mit der Renaissance des Triple Oppression Ansatzes (Sexismus, Rassismus, Klassismus), in seiner modifizierten Variante der intersektionellen Betrachtungsweisen von Ausgrenzungsverhältnissen, rückte der Begriff des Klassismus wieder in den Fokus linker Debatten. Der Begriff ist jedoch eine Vokabel aus dem bürgerlichen Wissenschaftsbetrieb. Er birgt somit die Gefahr einer rein wissenschaftlichen Analyse sozialer Ausgrenzungsmechanismen im Kapitalismus, ohne diese durch eine klassenkämpferische Praxis infrage zu stellen. Auf der anderen Seite bietet die aufkommende Auseinandersetzung mit dem Thema auch Anknüpfungspunkte für solche Praxis.

Zu Andreas Kemper:
Er (andreaskemper.wordpress.com) veröffentlichte neben dem Buch zur AfD „Rechte Euro-Rebellion“ eine Einführung in das Thema Klassismus (zusammen mit H. Weinbach), sowie kritische Bücher zum organisierten Antifeminismus / Maskulismus. Im Frühjahr 2014 erschien die Publikation „Sarrazins Correctness. Zur Tradition der Menschen- und Bevölkerungskorrekturen“. Andreas Kemper promoviert in Münster zum Thema Klassismus.

Wann? Donnerstag, 15.05.2014, 19 Uhr
Wo? FAU-Lokal, Lottumstr. 10

Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA), FAU Berlin (Sektion Hartz-IV-Komplex), ASJ Berlin

Anschließend: NEA/RASH-Tresen
Mit Essen, Cocktails und guter Musik
Bandito Rosso, Lottumstraße 10a

Veranstaltung im Rahmen der Gedenk-Demonstration an Dieter Eich
23. Mai 2014 | 18 Uhr | S-Bhf. Berlin-Buch

Wohin in den Maitagen?

Auch wenn der Innensenator anderes behauptet: Grund zum Protest gibt es genug – und die Tage um den ersten Mai sind traditionell so voll davon, dass es schwer fällt, nicht den Überblick zu verlieren. Wir haben daher eine kleine Übersicht über Veranstaltungen in den nächsten Tagen erstellt, zu denen wir aufrufen:

| 30. April | An­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Wal­pur­gis­nacht |
Die An­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Wal­pur­gis­nacht bleibt im Wed­ding, wo das Bünd­nis „Hände Weg vom Wed­ding“ nun schon seit meh­re­ren Jah­ren po­li­ti­sche Ar­beit gegen Kiez­um­struk­tu­rie­rung und Ver­drän­gung leistet. Die Demonstration, welche sich gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung vorgehen will, startet um 19 Uhr Seestr. Ecke Müllerstr. (U-Bhf Seestraße). Zuvor und zwischendrin wird es ein wenig Mukke geben, unter anderem Yansn, Cigir und Matondo.
Weitere Infos im Aufruf, oder zieht euch das Mobivideo rein:

| 1. Mai | Ge­werk­schafts­de­mons­tra­ti­on |
Die Jähr­li­che Ver­an­stal­tung des DGB zum In­ter­na­tio­na­len Kampf­tag ist zwar un­se­rer Mei­nung nach in ihren For­de­run­gen nicht aus­rei­chend, al­ler­dings wird es des­halb umso wich­ti­ger auch an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche und re­vo­lu­tio­nä­re Ele­men­te ein­zu­brin­gen. Des Wei­te­ren ist es notwendig, auch für noch so kleine Verbesserungen un­se­rer Le­bensum­stän­de zu kämp­fen sowie für eine basisdemokratische Organisationsform zu streiten. Also kommt zum „Young Union Movement“ im klassenkämpferischen Block! Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
9.​30 Uhr Ha­cke­scher Markt

| 1.​Mai | Stand am Mariannenplatz |
Wir werden ab 11 Uhr mit einem Stand am Rondell des Mariannenplatzes am Start sein. Kommt gerne vorbei, quatscht und uns und greift Infomaterialien ab. Da die Nazis ihren Aufmarsch in Neukölln abgesagt haben, muss auch kein schlechtes Gewissen haben, wer sich auf dem MyFest rumtreibt und die hoffentlich scheinende Sonne genießt. Wenn das zu unpolitisch erscheint, kann es aber auch nicht schaden, bei den Hungerstreikenden am Oranienplatz vorbeizuschauen. Anders als ursprünglich geplant, sollen diese nun doch nicht zugunsten einer MyFest-Bühne verdrängt werden. Dafür redet die Polizei von Wiederbesetzung..

| 1.​Mai | Revolutionäre Demonstration |
Auch bei der 18-Uhr-Demo werden schwarz-rote Fahnen geschwungen. Wer möchte, trifft sich um 17:30 Uhr an unserem Stand, um gemeinsam – bewaffnet mit Schildern und Transpi – zum Lausitzer Platz zu spazieren.
Ansonsten gibt es auch wieder die unangemeldete mieten- und stadtpolitische Zubringerdemo um 17 Uhr: Aufruf

| 2.​Mai | Tag der Er­werbs­lo­sen |
Demo zum in­ter­na­tio­na­len Kampf-​ und Fei­er­tag der Ar­beits­lo­sen. Wie jedes Jahr tref­fen sich um 13.​00 Uhr Ar­beits­lo­se, die, die sich dafür hal­ten und die, die es wer­den wol­len, zur macht­vol­len lohnarbeitskritischen De­mons­tra­ti­on – zum ersten Mal mit Wedding-Block. Kein Schweiß für Geld! Mein Freund ist Ro­bo­ter!
13 Uhr, Se­ne­fel­d­er­platz

Young Union Movement – Broschüre erschienen!

Die Broschüre zur „Young Union Movement“-Kampagne ist erschienen! Als Teil einer Gegenöffentlichkeit zum DGB-Kongress vom 11. – 16. Mai 2014 will sie den Zustand der (deutschen) Gewerkschaftsbewegung analysieren und aufzeigen, welche Möglichkeiten eine basisdemokratische, syndikalistische Organisierungsform bietet.
Online ist sie ab sofort hier lesbar..

Party, Party!

& morgen (Sa, 19.04.): Ostertresen in der Lunte!
-> 19 Uhr, Weisestr. 53



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