Party, Party!

& morgen (Sa, 19.04.): Ostertresen in der Lunte!
-> 19 Uhr, Weisestr. 53

Eine (ganz) kleine Chronik zum Jubiläum

Am 18.04.2009 fand die offizielle Gründungsveranstaltung der ASJ-Berlin statt. Bereits ein halbes Jahr zuvor, hatte sich ein kleiner Kreis von AktivistInnen zusammengefunden um ein bundesweites Treffen anarchosyndikalistischer Jugendlicher in Hannover auf die Beine zu stellen. Die auf dem Sommercamp der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) entstandene Idee eine eigenständige Organisation für junge Menschen zu schaffen wurde umgesetzt und es dauerte nicht lange, bis u.A. in Duisburg, Bonn und Düsseldorf die ersten Ortsgruppen (OG’s) entstanden. In Berlin begann die ASJ mit vier Mitgliedern, was sich aber schon mit der schlagartig Gründung änderte. Von allgemeiner Aufbruchstimmung in der Organisation gepackt, nahm unsere Arbeit erste Formen an. Damalige Schwerpunkte bildeten die Bildungs-AG, welche sich um alle möglichen Themen rund um die Schule kümmerte und der erste Arbeitskampf der FAU-Berlin im Kino Babylon.

Als die Belegschaft des Kino Babylon Mitte sich gegen ihre miesen Arbeitsbedingungen wehren wollte, stieß sie bei den etablierten Gewerkschaften auf taube Ohren. Ihr Weg führte sie in das damalige Lokal der FAU, und somit auch zur ASJ, die sich seit ihrer Gründung die Räumlichkeiten mit ihrer Schwesterorganisation teilt. Der Arbeitskampf sollte sich noch lange hinziehen und führte über einen Boykottaufruf, zum de facto Verbot der FAU und das alles nebst Anfeindungen seitens der Ver.di. Wir waren immer dabei wenn es darum ging Flyer zu verteilen, Kundgebungen abzuhalten und unsere Solidarität auf jede erdenkliche Art zu bekunden.So zum Beispiel durch eine Transpiaktion vor der Ver.di Zentrale in Berlin, im Januar 2010.

„Schwak“ lautet der Arbeitstitel unseres Magazins, Das Schwarze Kleeblatt, und wurde erstmalig im Februar 2011 publiziert. Seitdem hat es sich sukzessive entwickelt, sodass es mittlerweile nicht nur in Farbe geprintet, sondern auch online frei verfügbar ist. Aktuell erscheint das Schwarze Kleeblatt im 3 Monatsrhythmus, wird professionell gedruckt und in einer Auflage von 750 Exemplaren gratis verteilt und bundesweit versandt. Unsere Redaktionstreffen, die meist außerplanmäßig stattfinden, sind Orte an denen wir uns koordinieren, inhaltlich diskutieren oder brainstormen bis die Köpfe rauchen.

Die Tage um den 1. Mai bilden für uns einen Bezugspunkt, auf den schon immer ein Teil unserer Arbeit hingeflossen ist. Hektisches Transpi-malen und Schilder-basteln kurz vor knapp gehörten genauso dazu, wie kontinuierliche Orga-Arbeit im Arbeitskreis. Das Foto zeigt eine Aktion auf der 18 Uhr Demo am 1. Mai 2011 mit der wir für basisdemokratische Strukturen appellierten. Genauso wichtige Termine sind für uns aber der Workers Memorial Day am 28.04, die Erwerbslosendemo am 2. Mai, oder ebenfalls am 1. Mai die Gewerkschaftsdemo um 10 Uhr, auf der wir gemeinsam mit FAU, IWW und einigen anderen einen libertären Block bilden.

Den August 2012 und 2013 haben wir nicht nur mit anderen ASJ-Ortsgruppen auf unserem gemeinsamen Sommercamp in Niedersachsen verbracht, sondern auch in der Schweiz auf dem rencontre internationale de l’anarchisme. Grundsätzlich halten wir es für erstrebenswert auch unsere Freizeit nach eigenen Vorstellungen selbst zu gestalten um nicht auf kommerzielle Angebote angewiesen sein zu müssen. Schmeißen wir ‘ne Party, ‘ne Fete oder die Kneipe versuchen wir es idealer Weise mit einer inhaltlichen Veranstaltung zu verbinden oder an einen politischen Zweck zu koppeln.

Ende 2012 startet die Jung und Billig Kampagne. Mit einer informativen Website, Beratungs- und Unterstützungsangeboten richten wir uns an Menschen in Minijobverhältnissen, um ihnen mit Tipps, Tricks und Rechtshilfe zur Seite zu stehen. Neben zahlreichen Vorträge, Interviews und Aktionen, wurde ein Haufen Infomaterial erarbeitet. Seit 2013 wird die Kampagne von einer weiteren ASJ Gruppe aus Leipzig getragen mit der wir kooperativ zusammenarbeiten und uns gegenseitig supporten.

150-Jahre SPD hieß es dann im August 2013. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten beteiligten wir uns aber nicht etwa beim Bockwurst Essen auf dem sogenannten Deutschlandfest, sondern an einer satirischen Jubel-Demo. Etwa zeitglich lief auch Aufs-Kreuz-gelegt an, eine kleine Kampagne zur Bundestagswahl, in deren Rahmen wir uns an einigen Veranstaltungen, wie etwa einer Podiumsdiskussion, beteiligten. Wie schon einige Jahre zuvor mit der Wahllos-glücklich Kampagne, versuchten wir das Wahlspektakel zu nutzen, um unsere Kritik an der repräsentativen Demokratie vorzubringen und die Idee der Basisdemokratie zu propagieren. Das Taten wir etwa auch als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen ihres Wahlkampfes das Heinrich Schliemann Gymnasium in Berlin-Prenzlauer Berg besuchte.

Zuletzt, im Januar 2014 hatten wir die Delegationen einiger Ortsgruppen zu einem Kongress anarchosyndikalistischer Jugendgruppen in Berlin zu Gast. Bisher arbeiten wir außer mit der FAU Berlin, die wir gelegentlich in ihren Arbeitskämpfen unterstützen, auch überregional zusammen. So kam beispielsweise der Vortrag Anarchismus in Japan einer Leipziger Genossin zustande. Außerdem waren wir auch immer wieder mal in den Bündnissen Niemand ist Vergessen, in dem wir uns bspw. an der Planung antifaschistischer Demonstrationen in Berlin-Buch beteiligten, und Hände weg vom Wedding, in dem wir vergangenes Jahr die Orga der antikapitalistischen Walpurgisnacht unterstützten, aktiv.

Diese kleine Chronik gibt nur Einblick in einen kleinen Ausschnitt von dem was gelaufen ist. Und natürlich waren es auch nicht immer wir allein, die diese Aktionen und Kampagnen gestemmt haben, sondern viele befreundete Gruppen und Sympatisant*innen. Trotzdem hoffen wir es gibt euch einen ersten Eindruck von dem was nach außen bisher konkret rumgekommen ist, sodass für euch ein Bild entsteht, das über ein abstraktes Selbstverständnis hinausgeht und ihr mit eurer Vorstellung von politischer Arbeit abgleichen könnt.

ASJ Tresen

Wir laden euch wieder mal allerherzlichst zu unserem ASJ Tresen in Neukölln ein. Wie immer mit veganer Vokü und kühlen Getränken. Dort bietet sich auch die Gelegenheit auf das 5 jährige Bestehen der ASJ Berlin mit uns anzustoßen. An dieser Stelle sei auch alternativ auf unsere Geburtstagsparty am 25.05. im Subversiv verwiesen. Wir freuen uns!

Samstag, den 19.04. | Lunte | Weisestr. 53, 12049 Berlin

Young Union Movement – Podiumsdiskussion

Was gibt es schon – was braucht es noch? Und wie soll es dann aussehen, wenn‘s fertig ist?

Ab dem 18. Mai findet in Berlin der Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) statt, dem weltweit mehr als 300 Gewerkschaften angehören. Ausgerichtet wird das Megaevent vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dessen Vorsitzender, Michael Sommer, gegenwärtig auch die Präsidentschaft des IGB ausübt. Damit nicht genug, soll nur eine Woche zuvor das sogenannte „Parlament der Arbeit“ tagen, der 20. Bundeskongress des DGB. Der Mai steht also ganz im Zeichen der reformistischen Einheitsgewerkschaft DGB. Sie prägt in der BRD maßgeblich das, was man allgemein unter Gewerkschaft versteht.

Doch genauso wie Gesellschaftssysteme weisen auch Gewerkschaftskonzepte himmelweite Unterschiede auf. Entgegen der zu erwartenden medialen Dominanz des DGB möchten wir daher die Fragen stellen, die anderswo ausgelassen werden: Wie soll Gewerkschaft organisiert sein – föderativ oder zentralistisch? Wie soll ihre Entscheidungsfindung ablaufen – basisdemokratisch oder repräsentativ? Wie soll sie agieren – klassenkämpferisch oder sozialpartnerschaftlich? Nicht bloß theoretisch, sondern ganz konkret möchten wir Fragen wie diese diskutieren und haben deshalb junge Gewerkschafter*innen von FAU Berlin, ver.di Jugend und Junge GEW aufs Podium eingeladen, die aus ihren Zusammenhängen berichten und für ihren Standpunkt streiten werden.

Im Zentrum soll dabei immer auch die Frage stehen, wie wir als junge Gewerkschaftsaktivist*innen eine frische und kämpferische Gewerkschaftsbewegung initiieren können. Denn gesamtgesellschaftlich scheint Gewerkschaftsengagement keine allzu große Popularität zu genießen. Doch was sind die Gründe dafür? Liegt nicht eigentlich ein mächtiger wirtschaftspolitischer Hebel in der Gewerkschaft, der uns die Chance bietet soziale wie politische Kämpfe nicht nur erfolgreich, sondern auch kontextübergreifend zu führen?

Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Reihe alternativer Veranstaltungen und Aktionen, die wir, die Anarcho-Syndikalistische Jugend Berlin, parallel zu den beiden DGB-Kongressen im Mai realisieren.

|| 10.04.14 | 19h | Café Kollektiv k-fetisch (Wildenbruchstraße 86 | U Rathaus Neukölln) | kfetisch.blogsport.de | Facebook Event ||

Solidarität mit Malmöer GenossInnen

Naziübergriff_8.3.

15.03.2014 | Solikundgebung | U-Bhf. Frankfurter Tor
Am 8. März, dem Frauenkampftag, wurde in Malmö (Schweden) eine Gruppe von Feministen von Nazis angegriffen und schwer verletzt. Die FAU Berlin Veranstaltet hierzu eine Solidaritätsaktion am U.-Bahnhof Frankfurter Tor. Kommt um 16.00 Uhr vorbei und zeigt den Betroffenen, dass sie auch über Ländergrenzen hinweg nicht alleine sind.
Weiterführende Infos zu den Vorfällen findet ihr hier

Feminismus-Flyer online

Vielen Dank an alle, die am 8. März mit uns und in Kleingruppen über Fragen zum Thema Sexismus und Feminismus diskutiert haben. Wir finden es wichtig, nicht nur wuchtige Analysen zu produzieren, sondern im Austausch zu bleiben und auch Konsequenzen für den eigenen Alltag zu reflektieren. Insofern würden wir uns wünschen, Demo und Veranstaltung nicht nur als Event, sondern als Anstoß zu betrachten. Hierzu könnt ihr nun auch digital auf unseren Demo-Flyer zugreifen!

Kleeblatt lesen!

Die sechzehnte Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts zu globaler Arbeit und ethischem Konsum ist ja schon eine Weile professionell gedruckt und veröffentlicht. Hier könnt ihr sie auch online durchblättern: http://issuu.com/schwarzeskleeblatt/docs/aus16

Let’s talk about feminism: Demo, Diskurs & Drinks!

Was ist eigentlich Feminismus? Unterdrücken sexistische Strukturen auch Männer? Sind alle Frauen gleichermaßen von Sexismus betroffen? Ist Feminismus revolutionär? Kann die Befreiung der Frauen nur die Sache der Frauen selbst sein?

Im Anschluss an die Demo zum Frauen*kampftag 2014 laden die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin + Friends in die Lunte ein, diese und weitere Fragen zu diskutieren. Es gibt leckere vegane Vokü gegen Spende und günstige Getränke!

|| Demo | 08.03.​2013 | 13:00 Uhr | S/U Gesundbrunnen ||
|| Tresen und Diskussionsveranstaltung | 08.03.​2013 | 20:00 Uhr | Weisestr. 53 ||

Februartresen

Auch im Februar laden wir euch wieder ein, einen Samstagabend mit uns in der Lunte zu verbringen. Diesmal ohne himmlischen Vortrag, aber mit himmlischer Kombi: leckeres veganes Sushi, diverse kühle Getränke und frisch aus der Presse: Das neue Schwarze Kleeblatt – jetzt in noch edlerem Look!

Samstag, den 15.02. | Lunte | Weisestr. 53, 12049 Berlin

Refugee Schul- und Unistreik am Donnerstag (13.02.)

Über ein Jahr ist es nun her, dass sich sich Flüchtlinge gegen zahlreiche Missstände selbst organisierten, von Würzburg bis nach Berlin marschierten und hier am Oranienplatz ein Protestcamp errichteten.
Sie sind immer noch da, aber sonst ist viel erreicht: Noch immer werden 4/5 der Asylsuchenden abgelehnt und in ein Leben voller Armut, Hunger und Angst vor politischer Verfolgung oder sogar den Tod abgeschoben. Oder sie verharren jahrelang in einem Status der Duldung, ungewiss, was die Zukunft bringt. Noch immer dürfen Asylsuchende nicht arbeiten und müssen in Lagern und Heimen in Isolation leben, wobei ihnen etliche rassistische „Bürgerinitiativen“ nicht mal das zugestehen wollen. Noch immer ist die Residenzpflicht nicht abgeschafft. Noch immer sterben jährlich Hunderte an den Grenzen Europas, die von paramilitärischen Verbänden wie FRONTEX abgeriegelt werden.

Protest unsichtbar machen?

Aber statt diese Missstände zu verhandeln, redet die Berliner Politik über die Zukunft des Camps und über Räumung. Die Begründungen variieren: Zuerst wird paternalistisch bestimmt, dass es nun zu kalt sei (und darüber versucht, die Bewegung zu spalten), dann behauptet, die Flüchtlinge seien von „Linksextremisten“ fremdbestimmt (selbst denken können schließlich nur weiße Deutsche) und selbst Ratten als Begründung für Suchengefahr bemüht.

Nicht mit uns!

Aber der O-Platz bleibt, solange es die Bewohner*innen wollen und das ist momentan: bis sich was tut! Dafür wollen wir als solidarische Schüler*innen und Studierende am Donnerstag, den 13.02.2014 auf die Straße gehen. Direktes Vorbild ist der Refugee-Schulstreik in Hamburg am 12.12.2013, als 6000 Schüler*innen für die kollektiv von Abschiebung bedrohten Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ auf die Straße gingen. Das schaffen wir auch, mindestens!

Weitere Informationen findet ihr unter: http://refugeeschulstreik.wordpress.com/

De­mons­tra­ti­on | Donnerstag, 13.02. | 10 Uhr | Rotes Rathaus

Streik der BNG-FAU

Streik_BNG_FAU

Samstag 01.02.2014 | Arbeitskampf in der Gastronomie | Dresden
Ab heute wird in Dresden die Kneipe „Trotzdem“ von der Basisgewerkschaft Nahrung Gastronomie (BNG) bestreikt. Vorrangig geht es darum die geplante Kündigung von KollegInnen zu verhindern. Die Besitzer reagierten mit einer Aussperrung und ließen ihr Geschäft schonmal vorsorglich geschlossen. Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden und rufen alle Menschen vor Ort auf, die Streikposten der BNG-FAU zu besuchen. Helft mit diesen Streik zu einem erfolgreichen Ende zu bringen!
Hintergrundinfos findet ihr auf der Seite der bundesweiten FAU und der BNG-FAU in Dresden.

Jung und Billig – Gegen Ausbeutung im Minijob

Minijob_mach_mehr_draus_Werbung

26.01.2014 | Minijob mach mehr draus? | Ein Kommentar zur Kampagne

Hurra ich hab’ einen Minijob – denn da mach ich einfach mehr draus! Wirklich?
Es war Ende November 2013 als die Berliner Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) ihre Kamapgne der Öffentlichkeit vorstellte: „Minijob – mach mehr draus!“ Unter diesem Titel will sie MinijobberInnen über ihre Rechte aufklären und Unternehmen davon überzeugen, Minijobs durch Vollzeitstellen zu ersetzen. – Bemerkenswert ist: Die Kampagne redet viel, lässt konkrete Zielsetzungen vermissen und enthält wichtige Tatsachen vor.

Auf einmal hingen sie gefühlt in jedem zweiten U- und S-Bahnhof: Angestellte und UnternehmerInnen warben Seite an Seite mit Weisheiten wie „Als Minijobber habe ich richtig Gas gegeben (…) Das hat meinen Chef überzeugt“ oder „Wir hätten in der Pflege weniger Fachkräftemangel, würden mehr Minijobber Vollzeit arbeiten können“ – Wofür aber standen diese Aussagen genau? Auf den ersten Blick war das nicht klar. Waren sie für Minijobs als Chance? Gegen einen Missbrauch von Minijobs? Oder gar für die Abschaffung jenes Arbeitsverhältnisses? (mehr…)

Übergriffe nach Fahrkartenkontrolle

Montag 18.01.2014 | Fahrkartenkontrolle am Hermannplatz | Presseinformation

Am gestrigen Sonntag gegen 10.00 Uhr kam es nach einer Fahrkartenkontrolle am Hermannplatz zu gewaltsamen Übergriffen der KontrolleurInnen gegenüber VertreterInnen des Refugee Camps am Oranienplatz. Mit dabei die Polizei. Wir geben hier die gemeinsame Presseinformation von Betroffenen und BeobachterInnen wieder und sprechen uns für eine schnelle Aufklärung der Ereignisse aus:

Rassistisch motivierte BVG Fahrkartenkontrolle in U-Bahn

Presseinformation von Betroffenen und BeobachterInnen der eskalierten Fahrscheinkontrolle vom 17. Januar 2014
Geflüchtete trotz gültiger Fahrscheine von der BVG und Presse kriminalisiert
Richtigstellung zu den gestrigen Vorfällen am U-Bahnhof Hermannplatz mit einer Gruppe der Geflüchteten vom Oranienplatz

Am 17. Januar 2014 geriet eine Gruppe der Refugees vom Oranienplatz in der U7 an der Haltestelle Hermannplatz in eine Fahrscheinkontrolle. Einer der Geflüchteten hatte nur ein 10-Uhr Monatsticket, die Kontrolle fand aber um kurz vor 10 Uhr statt. Daraufhin wurde die gesamte Gruppe – nicht nur der Mann mit dem 10-Uhr-Ticket aufgefordert, auszusteigen. Entgegen der unzutreffenden Darstellung in den Medien (Ausnahme: die Polizeipressestelle) besaßen alle anderen Mitglieder der Gruppe gültige Fahrausweise. Einzig erkennbarer Grund für die unbegründete Aufforderung der Kontrolleure an die gesamte Gruppe war offenbar die Hautfarbe der Geflüchteten. (mehr…)

Eröffnungstresen 2014

18.01.2014 | 19.00 Uhr | Stadtteilladen Lunte
Nach einer kleinen Winterpause, kehrt unser monatlicher Tresen zurück! Nebst Getränken und veganer Vokü freuen wir uns euch einen himmlischen Vortrag präsentieren zu können:

„Antifaschistischer Widerstand – ein göttlicher Auftrag?“ In der Veranstaltung wird die historische und moralische Entwicklung der Großkirche nachgezeichnet, aber auch Beispiele innerchristlicher Opposition aufgeführt, deren philosophischen Grundelemente ebenfalls beleuchtet werden. Über die Erkenntnisse soll ein Verständnis zu teilweise stark divergierenden Transformationsmöglichkeiten eines scheinbar dogmatischen Moralkodexes entwickelt werden, das auch auf andere Ideologien übertragen werden kann.

Wer’s verpasst, verpasst was!

Silvester zum Knast!

knastbanner

Dienstag 31.12.2013 | Demonstration | Gemeinsam gegen Knäste
Seit vie­len Jah­ren gibt es in den letz­ten Abend­stun­den von Sil­ves­ter in Ber­lin eine De­mons­tra­ti­on zum Knast in Mo­abit, seit letz­tem Jahr wird au­ßer­dem auch der Frau­en­knast in Lich­ten­berg be­sucht. Damit soll den In­haf­tier­ten in die­sen Zwangs­an­stal­ten – stell­ver­tre­tend für alle an­de­ren Ge­fan­ge­nen – ge­zeigt wer­den, dass sie nicht al­lein und ver­ges­sen hin­ter den grau­en Mau­ern weg­ge­sperrt sind.
Wir wol­len ein Zei­chen set­zen und wer­den wie­der ein­mal auf die Stra­ßen gehen, um un­se­re Ab­leh­nung gegen diese In­sti­tu­tio­nen zu zei­gen. Die Funk­tio­nen der Ge­fäng­nis­se rei­chen seit lan­gem weit über ihre ei­ge­nen Mau­ern hin­aus. Re­pres­si­ons-​ und so­zia­le Kon­troll­maß­nah­men funk­tio­nie­ren auch als ewi­ger Angst­zu­stand in dem Men­schen durch Läh­mung, Angst und Furcht nur noch ge­hor­chen.

Daher gehen wir auf die Stra­ße um zu zei­gen, dass Ge­fan­ge­ne nicht al­lei­ne sind. Um zu zei­gen, dass es in die­ser Stadt Men­schen gibt, die sich nicht von der staat­li­chen Re­pres­si­on und der Kon­trol­le ein­schüch­tern las­sen wol­len. Der Ka­pi­ta­lis­mus soll die heuch­le­ri­sche Ant­wort gegen Armut sein, in­ner­halb des­sen die Ge­fäng­nis­se als die Lö­sung für Men­schen da ste­hen, die nicht in diese Ge­sell­schaft pas­sen oder mit den Re­geln die­ser ge­bro­chen haben. Ge­set­ze sind nichts an­de­res als die von den Macht­ha­ben­den auf­er­leg­ten Re­geln. (mehr…)



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